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Greifswald Uni Greifswald top in Psychologie – Anglistik nicht bewertet
Vorpommern Greifswald Uni Greifswald top in Psychologie – Anglistik nicht bewertet
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15:16 07.05.2019
Hauptgebäude der Universität Greifswald Quelle: P.Binder
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Greifswald

Im neuen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) kann sich das Institut für Psychologie der Uni Greifswald über eine gute Bewertung freuen. Die pommersche Hochschule landet bei der Bewertung des vierjährigen Psychologiebachelors und des Masters auf dem zwölften Platz von 61 Hochschulen. Auf Rang 1 liegt die Uni Bamberg. Die ebenfalls 2019 neu bewerte Amerikanistik hat sich mit ihrem Bachelorangebot mit fünf weiteren Fachbereichen anderer Universitäten nicht beteiligt. Rostock landet auf Rang 29 von 54. Beim Lehramt Anglistik erreicht Greifswald einen Mittelplatz. In diese Bewertung flossen keine Urteile von Studierenden ein.

Studenten bewerten Hochschulen

Das Ranking ist laut Selbstdarstellung mit über 150.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Es wird alle drei Jahre erhoben und im Studienführer der Wochenzeitung „Die Zeit“ sowie auf „Zeit Campus online“ veröffentlicht. Neben eine Reihe objektiver Kriterien fließen auch Bewertung durch Studenten ein.

Betreuung in Greifswald top

Die Greifswald Psychologen landen sowohl bei der allgemeinen Studiensituation als auch der Betreuung durch Lehrende in der Spitzengruppe und beim Lehrangebot in der Mittelgruppe. Zur Unterstützung am Studienanfang lagen dem CHE keine auswertbaren Daten vor. Die Psychologen hatten sich auch 2016 über Spitzenwerte in einigen Kategorien freuen können.

Beim Ranking vor drei Jahren hatte die Anglistik/Amerikanistik einige gute Platzierungen erreicht.

Studierende der Psychologie schätzen unter anderem die Allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Studienorganisation, den Wissenschaftsbezug im Studium, die Angebote zur Berufsorientierung, die Bibliotheksausstattung. Außerdem haben sie auch die Prüfungen so bewertet, dass die Kategorie in die Spitzengruppe kam.

Direktor des Instituts hoch erfreut

Der Direktor des Psychologieinstitus, Prof. Alfons Hamm freut sich: „Spitzenplätze in sieben Kategorien, das ist ganz herausragend für ein vergleichsweise kleines psychologisches Institut. Die exzellenten Beurteilungen zur allgemeinen Studiensituation und zur Betreuung durch die Lehrenden hat uns ganz besonders gefreut. Erfreulich ist auch, dass es gelungen ist, in den Forschungsindikatoren weiter nach oben zu rücken. In den Forschungsgeldern, die pro Wissenschaftler eingeworben wurden, liegt das Institut für Psychologie mit 68.800 Euro beispielsweise vor der FU in Berlin und nur ganz knapp hinter den Psychologie-Instituten der Humboldt-Universität und der Universität Heidelberg.“

Uni-Ranking: Greifswald sahnt Spitzenplätze ab

Für besseres Ergebnis im Ranking

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