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Greifswald Unimedizin Greifswald will Lebensretter mit Drohnen unterstützen
Vorpommern Greifswald Unimedizin Greifswald will Lebensretter mit Drohnen unterstützen
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16:33 28.10.2019
Drohnen sollen in Notfällen bald medizinisches Gerät liefern (Symbolbild). Quelle: Ralf Grunewald
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Greifswald

Drohnen sollen künftig im ländlichen Raum medizinische Geräte wie Defibrillatoren zu Patienten und Ersthelfern fliegen. Die Universitätsmedizin Greifswald will diese Idee nun testen, um herauszufinden, ob das tatsächlich funktioniert und was dabei organisiert werden muss. Ein Defibrillator setzt das Herz beim Herzstillstand mit elektrischen Impulsen wieder in Gang. Im ländlichen Raum sind diese Geräte oft zu weit entfernt oder in öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken oder Stadtverwaltungen nur zu Geschäftszeiten zu erreichen.

Freiwillige sollen rund 60 Jahre alt sein

Freiwillige für erste Testflüge in Greifswald und im Raum Penkun in der Uckermark werden gesucht. Die Freiwilligen sollen als Ersthelfer auftreten, um die Rettung einer Person mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu simulieren – von der Landung der Drohne bis zur Reanimation der Übungsgruppe. „Diese Personen sollten um die 60 Jahre alt sein und kniend tätig sein können“, sagt eine Sprecherin der Unimedizin.. Das Bundesgesundheitsministerium fördere die Machbarkeitsstudie, die rund ein halbes Jahr dauere, mit rund 400.000 Euro.

Bund gibt 400.000 Euro für Studie mit Drohnen

Die Simulationen sollen in Greifswald am 19. und 20. November, am 27. und 28. November sowie am 4. und 5. Dezember stattfinden und in Penkun am 5. und 6. November sowie dem 14./15. November.

Interessierte wenden sich per E-Mail an: mvlifedrone@med.uni-greifswald.de oder per Telefon an 03834 8680399.

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Von OZ

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