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Greifswald Usedom: Frau aus Koserow über WhatsApp um mehr als 2000 Euro betrogen
Vorpommern Greifswald

Usedom: Frau aus Koserow über WhatsApp um 2000 Euro betrogen

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13:02 13.10.2021
Die Polizei warnt vor Betrügern, die ihre Opfer über WhatsApp oder mit Schockanrufen um ihr Geld bringen wollen (Symbolbild)
Die Polizei warnt vor Betrügern, die ihre Opfer über WhatsApp oder mit Schockanrufen um ihr Geld bringen wollen (Symbolbild) Quelle: Christian Charisius/dpa
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Koserow

Eine 52-jährige Frau aus Koserow auf der Insel Usedom ist durch Betrüger via WhatsApp um mehr als 2000 Euro betrogen worden. Das berichtet die Polizei. Wie bereits in einem ähnlichen Fall im September hat auch sie geglaubt, einen Chat mit ihrer Tochter zu führen, die angeblich eine neue Handynummer hat. Tatsächlich waren es aber Betrüger, die sich als ihre Tochter ausgaben.

Die Frau bekam eine Nachricht, in der sie mit „Hallo Mama“ angeschrieben und um Rückmeldung gebeten wurde. Die vermeintliche Tochter gab vor, das alte Handy sei in die Toilette gefallen. In einer weiteren Nachricht wurde um Geld per Überweisung gebeten – allerdings an eine Kontonummer, die der Tochter nicht gehörte. Es wird derzeit noch geprüft, ob das Geld verloren ist oder eventuell noch mit Hilfe der Bank zurückgeholt werden kann.

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Der Betrug fiel der Frau auf, nachdem sie eine Statusmeldung der Tochter von der bisher bekannten Handynummer sah und ihre Tochter kontaktierte. Daraufhin erstattete sie Anzeige.

Polizei rät zur Vorsicht

Da Betrüger relativ einfach an Handynummern ihrer potenziellen Opfer gelangen können, ist immer Vorsicht geboten, wenn man von einer fremden Handynummer kontaktiert wird. Insbesondere, wenn über diese Nummer Geld gefordert wird. Die Polizei rät, immer über den direkten Kontakt (per Anruf) zu dem Absender herauszufinden, wer sich wirklich hinter der neuen Nummer verbirgt.

Mehrere Schockanrufe

Außerdem sind der Polizei aus den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen seit Dienstag wieder etliche versuchte Trickbetrüger durch Schockanrufe gemeldet worden. Bisher sei allerdings kein Fall bekannt, bei dem es tatsächlich zu einer Geldübergabe an Betrüger gekommen ist. Auch hier sei Vorsicht geboten und im Zweifel Kontakt zur Polizei aufzunehmen.

Von OZ