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Greifswald Verkehrsminister gibt Entwarnung: B110 sackt nicht ab
Vorpommern Greifswald Verkehrsminister gibt Entwarnung: B110 sackt nicht ab
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19:20 26.06.2018
Der Damm auf dem die B110 verlegt wurde sei sicher, so Verkehrsminister Christian Pegel (SPD). Quelle: Christian Rödel
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Usedom/Greifswald

Im Streit um die Sanierung der Usedomer Südanbindung gibt Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) Entwarnung. Auf dem Streckenabschnitt der B 110 Zecheriner Brücke bis Pinnow, der derzeit neuen Asphalt erhält, werde es keine Absackungen wie auf der A 20 geben. Das sei das Ergebnis einer gutachterlichen Untersuchung, die Pegel den Mitgliedern des Kreistags von Vorpommern- Greifswald am Montag erläuterte.

Damm nicht mit der A20 zu vergleichen

Hintergrund war die Forderung von SPD-Vizefraktionschef Günther Jikeli, die Trasse grundhaft auszubauen, um einer Absackung der Straße vorzubeugen (die OZ berichtete). Anders als die A 20 bei Tribsees sei die B 110 vor der Zecheriner Brücke „schwimmend“ gegründet worden, erläuterte indes der Minister. Heißt: Vor 150 Jahren sei hier ein Damm aufgeschüttet worden, bei dem jetzt von einer hohen Konsolidierung ausgegangen werden könne. „Luft und Wasser sind raus, der Weichbestand ist verdichtet“, so Pegel. Zwar würden noch Zersetzungsprozesse stattfinden. „Doch die gefährden nicht den Damm“, stellte er klar. Die Gutachter hatten zugleich die Aufgabe, Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieses Streckenabschnitts zur A20 zu benennen und kamen zum Schluss, dass „ein grundbruchartiges Versagen“ des Damms infolge erhöhten Verkehrs nicht zu befürchten sei.

Sperrung würde ein großes Verkehrsproblem mit sich bringen

Usedoms Bürgermeister Jochen Storrer hatte erst vorige Woche Jikelis Forderung nach einem grundhaften Ausbau eine Abfuhr erteilt. Die Folge wäre „eine Vollsperrung über viele Monate“, argumentierte er. Das sieht Pegel ähnlich: „Mit einer anderthalb bis zweijährigen Sperrung dieser Straße hätten wir hier ein signifikantes Verkehrsproblem.“ Die aktuellen Bauarbeiten verteidigte er, zumal mit zwölf Zentimeter Asphalt deutlich mehr aufgetragen als abgefräst wurde

Petra Hase

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