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Greifswald Von Wasserschweinen und Zuckerwatte: So schön war das Tierparkfest in Greifswald
Vorpommern Greifswald Von Wasserschweinen und Zuckerwatte: So schön war das Tierparkfest in Greifswald
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15:08 19.11.2019
Marlene (7), Barbara (5), Elias (9) und Lennard (7) durften ganz nah ran: Die Wasserschweindame Wilma freute sich sehr über das Fressen. Quelle: Stefanie Ploch
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Greifswald

Auf dem Esel reiten, die Alpakas mit Weintrauben füttern oder ein Frettchen streicheln: Die Kinderaugen leuchteten am Wochenende wieder im Greifswalder Tierpark. Dieser hatte zusammen mit der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft der Hansestadt (WVG) zum Herbstfest geladen.

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„Später möchte ich auch Tierpfleger werden“, sagte der siebenjährige Lennard nach der Schaufütterung freudestrahlend. Er gab den Sumpfbibern eine Möhre und die Tauben pickten ihm die Körner aus der Hand. „Alle Tiere sind meine Lieblingstiere.“ Rund 50 Gäste schlossen sich der Fütterungstour der Tierpfleger an, bei der Cheftierpfleger Frank Tetzlaff beispielsweise erklärte, wie das Kängurubaby in den Bauch der Mutter kommt.

Frettchen streicheln und mit Waschbären kuscheln inklusive

Ein Highlight des geführten Rundganges: Sumpfbiber, Alpaka und Frettchen konnten sogar gestreichelt werden. Ein Waschbär wurde von den Kindern auf den Arm genommen. „Das erlebt man nicht alle Tage“, staunte Regina Riefstahl. Für sie und ihre Enkelin Barbara Toni Lenk war es nicht der erste Besuch im Greifswalder Tierpark. „Hier ist alles so liebevoll gestaltet“, findet sie. Die fünfjährige Barbara war sogar ganz mutig: Bei der Tiershow wurde ihr eine Schlange um den Hals gelegt und den Uhu durfte sie auch anfassen.

Bei der geführten Schaufütterung konnten die Kinder selbst mit anpacken und die Tiere mit Snacks versorgen. Auch auf der Spielstraße der WVG konnten die Kleinen allerhand erleben. Einige Impressionen:

Neben den tierparkinternen Attraktionen gab es Spielstände und Live-Musik, organisiert von der WVG. „Kinder bis 12 Jahre kamen kostenfrei rein“, sagte Frank Tetzlaff. „Die Eintrittsgelder für die Kinder übernimmt die WVG.“ Lennard und seine Schwester Shiram hatten viel Spaß an der Spielstraße und bauten ein riesiges Haus aus Plastikbausteinen.

Förster und Wildtierrettung klärten auf

Auch der Förster Sven Peck war mit seiner Ausstellung beim Fest und klärte über die Tiere in heimischen Wäldern auf. Nachdem erst kürzlich eine große Wildschweinrotte im Ostseeviertel unterwegs war, wollten viele Eltern von ihm wissen, wie man sich in solchen Situationen verhalten solle. „Solange man die Tiere in Ruhe lässt, ist alles gut“, klärte er auf. „Und man sollte unbedingt die Hunde anleinen.“

Die Wildtierrettung informierte ebenso über ihre Arbeit. „Allein in diesem Jahr hatten wir schon über 600 Einsätze“, sagte Klaus Kraft. „Und wir können noch viel mehr helfende Hände gebrauchen.“

Kommendes Projekt: Eine begehbare Wellensittichanlage

Nur eine Tierart konnten die Besucher am Wochenende nicht sehen: die Degus. „Das Reetdach des Pavillons wird gerade erneuert“, erklärte Frank Tetzlaff. Dort habe es schon rein geregnet, weshalb eine Sanierung dringend notwendig wurde. Währenddessen können auch die Äffchen nicht auf der Affeninsel toben. „Aber zum Glück dauert das Dachdecken nicht so lange“, so der Cheftierpfleger.

Anders hingegen das Projekt, das wohl noch in diesem Jahr bevorsteht: Eine begehbare Wellensittichanlage. „Ich bin schon ganz viel am Planen und werde auch viel selbst daran arbeiten“, sagte Tetzlaff. „Davon träume ich schon lange.“

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Von Stefanie Ploch

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