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Greifswald Vorpommern-Greifswald: 2,8 Millionen Euro für Feuerwehren
Vorpommern Greifswald Vorpommern-Greifswald: 2,8 Millionen Euro für Feuerwehren
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20:17 27.11.2019
Viele Feuerwehren brauchen Geld für neue Ausrüstung oder die Sanierung ihrer Gerätehäuser. Quelle: Tilo Wallrodt
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Vorpommern-Greifswald

Die Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald sollen in den kommenden vier Jahren 2,8 Millionen Euro Investitionszuschüsse für die Förderung des Brandschutzes erhalten. Das hat der Kreistag mit dem Haushaltsbeschluss für die Jahre 2020/21 entschieden. Unklar ist noch, welche Gemeinde wie viel erhält. Der Bedarf ist groß. Viele alte Fahrzeuge müssen ersetzt werden, auch Gerätehäuser sind in die Jahre gekommen. Um einigermaßen fair zu entscheiden, soll die Kreisverwaltung jetzt Vergaberichtlinien erarbeiten. Es sei wichtig, begründete CDU-Kreistagsmitglied Falko Haack einen von seiner Fraktion eingebrachten und einstimmig verabschiedeten Beschluss, dass Gemeinden nachvollziehen können, nach welchen Prinzipien die Förderung künftig erfolge.

Zudem soll geprüft werden, wie die regelmäßige Reinigung der Einsatzkleidung der freiwilligen Feuerwehren im Landkreis sichergestellt werden könne. Damit dürften die Freiwilligen nicht mehr allein gelassen werden, forderte Haack, selbst Feuerwehrmann. Denkbar wären zum Beispiel Kooperationsvereinbarungen mit der Berufsfeuerwehr Greifswald oder aber der Erwerb entsprechender Technik in den Feuerwehrtechnischen Zentralen Gützkow und Pasewalk.

Punkten konnten die Christdemokraten im Kreistag auch mit ihrem Vorschlag, ein Konzept für den Brandschutz und die Beseitigung von Kampfmitteln in munitionsbelasteten Gebieten des Landkreises zu erarbeiten. Der Landrat wurde gebeten, hierzu mit beteiligten Einrichtungen und Behörden zusammenzuarbeiten. Zudem soll geklärt werden, wie im Landkreis insgesamt an der mittel- bis langfristigen Beseitigung der Gefahren durch munitionsbelastete Flächen gearbeitet werden kann. CDU-Kreistagsabgeordnete Beate Schlupp erinnerte in diesem Zusammenhang an die schweren Brände in der Lübtheener Heide. Damals sei deutlich geworden, dass die Frage, wie solche Brände verhütet bzw. bekämpft werden können, in der Vergangenheit nicht ausreichend betrachtet wurde.

Eine der zentralen Lehren aus der Brandkatastrophe sei, dass mehr für Brandvorsorge in stark munitionsbelasteten Gebieten getan werden müsse. Dies gelte sowohl für den ebenfalls hoch belasteten Bereich des Truppenübungsplatzes Jägerbrück in Torgelow, als auch für andere Waldflächen mit hoher Kampfmittelbelastung im Landkreis.

Von Petra Hase

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