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Greifswald Wellen und Fontäne für Schönwalde I
Vorpommern Greifswald Wellen und Fontäne für Schönwalde I
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00:00 17.01.2018
Diese Fläche an der Ecke Hertzstraße/ Lomonossowallee möchte die WVG von der Stadt kaufen und ebenfalls gestalten. Im Hintergrund ist das Ärztehaus am Thälmannring zu sehen.
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Greifswald

Im Plattenbaugebiet Schönwalde I entsteht ein besonderes Viertel, das „Wohnen mit Her(t)z“. Die für ungefähr 900000 Euro aufwendig gestalteten Außenanlagen sollen noch in diesem Quartal fertiggestellt werden, so Jana Pohl. Sie ist Sprecherin der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG). Der Knüller ist eine Fontäne. Sie markiert das Zentrum des Platzes an der Ecke Lomonossowallee/Hertzstraße.

WVG investiert 5,6 Millionen Euro in der Hertzstraße / Platz soll umgestaltet werden und an Physiker erinnern

Der Gestaltung der Außenanlagen soll an den Namensgeber erinnern, so Pohl. Das ist der deutsche Physiker Heinrich Hertz (1857 bis 1894). Er hat als Professor in Karlsruhe die elektromagnetischen Wellen entdeckt. „Wir gestalten die Außenanlagen in Form voller Kreise mit unterschiedlichen Pflasterungen und einem wellenförmigen Wasserlauf“, erläutert Pohl die Idee. Sitzmöglichkeiten mit schattigen und sonnigen Plätzen laden dann zum Aufenthalt ein. Bereits Teil des „Wohnens mit Her(t)z“ sind ein Bewegungsparcours und Sportangebote. In der Hertzstraße hat auch der Pflegedienst der WVG „Sophi“ seinen Sitz. Hier gibt es sogar ein Café.

30 000 Euro für eine Fläche, die aufgewertet werden soll

Die WVG möchte auch eine angrenzende Fläche an der Ecke Lomonossowallee mitgestalten, die der Stadt gehört. Auf ihr wachsen Büsche und Bäumchen, doch mit ihren zerbrochenen Gehwegplatten bietet sie keinen schönen Anblick.

„Die Stadt wollte diese Fläche zuletzt für 30000 Euro verkaufen“, ärgert sich der Vorsitzende der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt, Peter Multhauf (Die Linke). „Unser Gremium hat dagegen protestiert. Denn unserer Ansicht nach müsste die WVG die Fläche umsonst oder für einen symbolischen Euro bekommen, weil sie die Stadt auf ihre Kosten zum Nutzen Aller aufwertet.“ Darauf habe sich aber die Stadt nicht eingelassen.

Von Seiten der Stadt heißt es in Sachen Flächenverkauf an der Hertzstraße nur, dass man sich zu Grundstücksangelegenheiten nicht äußere. Die WVG bestätigt Verhandlungen über den Kauf. „Wir gehen davon aus, dass wir die Fläche noch in diesem Quartal erwerben können“, sag Pohl dazu.

Multhauf hat noch mehr Ideen für das neue Quartier. Er wünscht sich eine Gestaltung der großen Giebel an der Hertzstraße 1 bis 3 und an der Lomonossowallee 33/34. „Aber nicht so etwas wie die ,glückliche Familie‘ an der Einfahrt nach Greifswald an der Anklamer Straße.“ Es sollte schon richtige Kunst sein. „Ich kann mir beispielsweise sehr gut die Metallarbeiten vorstellen, die sich an der abgerissenen Hermann-Lindgren-Schule in der Südstadt befanden“, sagt er. Diese waren auch an einem Giebel des Plattenbaus und wurden nach dem Abriss eingelagert. Sie wurden 1964/65 von einem Kollektiv des damaligen Greifswalder Institutes für Kunsterziehung unter Leitung Wolfgang Frankensteins geschaffen. Der Kunstprofessor fertigte auch das große Gemälde in der Mensa am Schießwall an.

Hertzstraße: Bald Übergabe der ersten Wohnungen

Schon übergeben wurde nach der Sanierung für 3,7 Millionen Euro das Wohnhaus Lomonossowallee 33/34. In dem fünfgeschossigen Gebäude mit Aufzügen entstanden insgesamt 36 Wohnungen. Nach der Umgestaltung verfügen sie über Loggien. In der Mitte des Wohnblocks wurde ein Geschoss abgebrochen. Dadurch entstanden eine große Dachterrasse und ein Gemeinschaftsraum. Ein Pflegedienst im Haus betreut Mieter der Wohnungen. „Wir wollen den Bewohnern ein attraktives Quartier bieten, in dem sie lange wohnen und arbeiten können“, sagt Jana Pohl. Mit der Übergabe der ersten Wohnungen in der Heinrich- Hertz-Straße wird im ersten Quartal dieses Jahres gerechnet. Insgesamt investiert die WVG für die Hausnummer 1 bis 3 in der Heinrich-Hertz-Straße etwa 5,6 Millionen Euro.

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