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Greifswald Zukunft der Heimatpflege ist ungewiss
Vorpommern Greifswald Zukunft der Heimatpflege ist ungewiss
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15:15 06.05.2015
Der Vorsitzende der Historischen Kommission für Pommern, Prof. Horst Wernicke.
Der Vorsitzende der Historischen Kommission für Pommern, Prof. Horst Wernicke. Quelle: Hans-Joachim Meusel
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Greifswald

Der organisatorische Neustart der Heimatpflege und des Niederdeutschen in Mecklenburg-Vorpommern bleibt stecken. Eine für den 21. März in Rostock geplante zweite Zusammenkunft von Vertretern von Vereinen und Verbänden fällt aus. „Aus organisatorischen Gründen“, heißt es. Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) dementierte, dass es noch die am 31. Januar gebildete Arbeitsgruppe noch nichts Greifbares vorgelegt habe. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen, der Termin werde kurzfristig nachgeholt.

Aus Vorpommern kam erhebliche Kritik, wichtige Partner seien gar nicht erwünscht. Der Greifswalder Professor Horst Wernicke legt nach. Der Vorsitzende der Historischen Kommission für Pommern und frühere Chef des bankrott gegangenen Landesheimatverbandes hält die vom Bildungsministerium Variante für den Neustart für undurchführbar: Die Stiftung Mecklenburg soll in veränderter Form als Stiftung Mecklenburg-Vorpommern die Koordinierung und Beratung übernehmen.



Eckhard Oberdörfer