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Greifswald Zukunft der Kita-Immobilien wieder im Gespräch
Vorpommern Greifswald Zukunft der Kita-Immobilien wieder im Gespräch
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07:50 06.05.2015
Die Kindertagesstätte „Lütt Matten“ soll nach Plänen des Eigenbetriebes „Hanse Kinder“ für 215 000 Euro saniert werden.
Die Kindertagesstätte „Lütt Matten“ soll nach Plänen des Eigenbetriebes „Hanse Kinder“ für 215 000 Euro saniert werden. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Die Debatte um die städtischen Kindertagesstätten in Greifswald geht in eine neue Runde. Die Verwaltung schlägt dem Stadtparlament jetzt vor, die Kita-Immobilien dem Eigenbetrieb „Hanse Kinder“ zuzuordnen. Dieser Betrieb wurde mit Bürgerschaftsbeschluss vom Dezember 2014 zum 1. Januar dieses Jahres neu gegründet.

Ziel war es, mittelfristig den Sanierungsstau der kommunalen Einrichtungen abzubauen, eine höhere Kostentransparenz zu erlangen und die Platzkosten langfristig zu senken. Allerdings konnten die Mitglieder des Stadtparlaments bislang keinen mehrheitsfähigen Kompromiss zu den Kita-Immobilien finden.

Die Fraktionen SPD, Linke, Grüne, Kompetenz für Vorpommern/Piraten sowie André Bleckmann (FDP) stimmten zuletzt für die Einbringung der Gebäude in das Vermögen der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG). Sie trauten dem städtischen Tochterunternehmen zu, die zumeist maroden Häuser relativ zügig zu sanieren.

Schneller als der neue Eigenbetrieb jedenfalls, wobei WVG-Chef Klaus-Peter Adomeit mehrfach betont hatte, die Kitas seien nicht Bestandteil des aktuellen Fünf-Jahres-Plans. Karin Teetz vom Beteiligungsmanagement der Hansestadt legte dem Finanzausschuss der Bürgerschaft am Montagabend nun eine Untersuchung vor, laut der der Eigenbetrieb bei einer Zuordnung der Immobilien alle Investitionen in Höhe von ca. neun Millionen Euro bis 2020 abgeschlossen haben will.



Petra Hase