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Grimmen Lokalpromis steigen für den guten Zweck in den Ring
Vorpommern Grimmen Lokalpromis steigen für den guten Zweck in den Ring
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20:51 24.02.2019
Benjamin Zöllner aus Sassnitz (links) stieg nach nur drei Monaten Vorbereitung bei der fünften Benefiz Fight Night in Stralsund in den Ring und gewann.
Stralsund

Bei den Benefizkämpfen der fünften Stralsunder Fight Night standen 20 Hobbyboxer aus MV im Ring, um sich für den guten Zweck über drei Runden mit ihrem Gegner zu messen. Dabei redeten die Trainer der unerfahrenen Amateure fast ununterbrochen auf ihre Schützlinge ein. Die Anweisung „Du musst boxen“, sorgte dabei für ein besonderes Schmunzeln bei den Zuschauern.

Ganz wenig Tipps erhielt hingegen Benjamin Zöllner aus Sassnitz. Trotzdem konnte er seinen Kampf gegen Stephan Nitsch einstimmig nach Punkten gewinnen. „Man kann das im Ring kaum wahrnehmen. Ich höre das gar nicht“, erklärte der völlig erschöpfte Zöllner nach seinem Debütkampf. Die wichtigen Informationen erhielt er von seinem Trainer Dirk Steffen in der Ringpause. „Da hat er ganz in Ruhe ein, zwei Sachen angesprochen, die ich mitgenommen habe. Er sagt einem dann zum Beispiel unter anderem, wo man den Gegner treffen kann“, beschreibt der 21-Jährige die Zusammenarbeit und schiebt hinterher: „Ich habe mich im Ring aufs Atmen konzentriert. So ein Kampf ist wirklich extrem anstrengend.“

Fliegende Fäuste, blutende Nasen und viel Schweiß. Das war die Benefiz Fight Night in Stralsund

Sieg in der ersten Runde

Zöllner startete erst im November mit dem intensiven Training. Auf die Idee zur Teilnahme war er gekommen, nachdem im Vorjahr ein Freund von ihm im Ring stand. Mit deutlich mehr Erfahrung ging Tino Rietesel von den Bürgern für Stralsund in den Ring. Sein Trainer hatte kaum Zeit, ihm Tipps zu geben, denn schon in der ersten Runde wurde er wegen technischer Überlegenheit zum Sieger erklärt. Nach seinem ersten Sieg im vierten Anlauf sank Rietesel vor Freude auf die Knie und sorgte damit für einen von vielen emotionalen Momenten im Ring. Nachdem die letzte Glocke geläutet wurde, fiel der Druck von den Schultern und die völlig erschöpften Kämpfer waren froh, es geschafft zu haben.

Knock out durch den „Ostseehammer“

Wie es „richtig“ geht, zeigte zum Ende des Kampfabends der Greifswalder Profiboxer Dennis Lewandowski. Statt des Deutschen Martin Stensky, der kurzfristig verletzt absagen musste, stand ihm im Ring der Tscheche Pavel Siska gegenüber. Lewandowski ließ dem Ersatzmann aber von Beginn an keine Chance. Nach einer kurzen Phase des Abwartens zog er das Tempo an und schickte Siska auf die Bretter. Nur eine knappe Minute später setzte der „Ostseehammer“, wie Lewandowski sich nennt, zur nächsten Kombination an und wieder lag Siska auf dem Boden. Knock out in der ersten Runde.

Organisator Christian Bürki sah aber besonders die Hobbyboxer im Rampenlicht, die sich nach den Kämpfen stolz die Glückwünsche ihrer Freunde abholten: „Wenn das Adrenalin erst einmal aus dem Körper ist, werden einige morgen nicht mehr so ein positives Gefühl haben. Besonders die Verlierer werden es spüren.“

Organisatoren hochzufrieden

Der „Macher“ hinter der Benefiz Fight Night war hochzufrieden mit der fünften Auflage des Spektakels, bei dem das gesammelte Geld unter dem Motto „Stralsunds Bürger für Stralsunds Kinder“ in gemeinnützige Einrichtungen für den Nachwuchs fließt. „Schöne Kämpfe, geile Stimmung. Ich bin einfach mega zufrieden“, freute sich Bürki auch über die mit 1300 Fans komplett ausverkaufte Halle. Abschließend gab der Organisator auch gleich das Versprechen für eine sechste Auflage ab: „Die Leute können sich gerne gleich wieder bewerben. Wir machen das hier definitiv wieder!“

Niklas Kunkel

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