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Grimmen Bilder einer halb zerstörten Stadt
Vorpommern Grimmen Bilder einer halb zerstörten Stadt
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00:00 30.07.2014
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Rostock

Den Charme der östlichen Altstadt in Rostock festhalten, bevor reiche Investoren das Gesicht des Viertels für immer verändern. Das war sein Anliegen. Kurz nach der Wende zog der Warnemünder Maler Burkhard Fäcks mit seiner Zeichenrolle los und brachte Momentaufnahmen aufs Papier. Bis 2010 übertrug er seine Skizzen auf Leinwände. 14 dieser Arbeiten sind derzeit in der Rostocker Petrikirche zu sehen. Die Schau, die am Sonnabend mit einer Finissage endet, soll an den Maler erinnern. Er verstarb vor einem Jahr.

Baracken mit offenen Giebeln, triste Fassaden, Wäscheleinen — die Bilder zeigen eine halb zerstörte Altstadt, auf einigen Bildern sind die ersten Abrissbagger zu sehen. Mit Kohlestift, Ölfarben und Acryl brachte Fäcks die Momente auf die Leinwand. Leuchtende Farben spiegeln das Licht. „Seine späteren Bilder sind dunkler, Burkhard arbeitete immer mehr mit Teer“, erzählt sein Bruder Harald Fäcks, der die Ausstellung gemeinsam mit seiner Mutter initiierte. Auch eine Auswahl seiner Venedig-Bilder sind ausgestellt.

Burkhard Fäcks scheute die Öffentlichkeit, war schwer depressiv. Im August 2013 nahm er sich das Leben. Viele seiner Bilder wurden erst nach seinem Tod im Atelier gefunden. „Mein Bruder behielt lieber die Werke, als dass er sie unter Wert verkauft hätte“, erzählt Harald Fäcks.



Sophie Pawelke

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