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Grimmen DRK-Krankenhaus Bartmannshagen: Mitarbeiter fordern einen Tarifvertrag
Vorpommern Grimmen

DRK-Krankenhaus Bartmannshagen: Mitarbeiter fordern einen Tarifvertrag

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07:00 10.02.2020
Das DRK-Krankenhaus Grimmen in Bartmannshagen. Quelle: Almut Jaekel
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Bartmannshagen

Die Schwestern, Pfleger und alle anderen nichtärztlichen Mitarbeiter am Krankenhaus Grimmen in Bartmannshagen fordern einen Tarifvertrag, in dem die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber geregelt werden. Deshalb bildeten sie mit Hilfe der Gewerkschaft Verdi bereits im Herbst eine Tarifkommission, die sich regelmäßig trifft. Vonseiten des Verdi-Bundesvorstandes gibt es allerdings noch kein Okay, um den Arbeitgeber – das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist Träger des Krankenhauses – zu Tarifverhandlungen aufzufordern.

Nächste Schritte werden besprochen

„Wir besprechen jetzt die nächsten Schritte mit unseren Mitgliedern“, beschreibt Verdi-Gewerkschaftssekretär Johannes Brückner das weitere Vorgehen. Die Tarifkommission habe die Voraussetzungen für Verhandlungen geschaffen, der Verdi-Bundesvorstand müsse aber die Verhandlungsvollmacht erteilen, erklärt er die Vorgehensweise.

Vertrag soll alles regeln

Der angestrebte Tarifvertrag soll alles komplett regeln: vom Lohn beziehungsweise dem Gehalt der Mitarbeiter, über die Urlaubsregelungen, die Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen bis zur Entgeltverordnung. Bisher gibt es am Krankenhaus für die nichtärztlichen Mitarbeiter lediglich eine Betriebsvereinbarung. „Die Entgelthöhe beispielsweise darf aber in so einer Vereinbarung gar nicht festgelegt werden. Dafür brauchen wir einen Tarifvertrag“, begründet Brückner.

Die Interessen der angestellten Ärzte vertritt als Fachgewerkschaft der Marburger Bund. Etwa 70 Prozent aller deutschen angestellten Ärzte sind in diesem Verband organisiert.

235 Mitarbeiter

Das DRK-Krankenhaus in Bartmannshagen verfügt über 106 Betten. Jährlich werden etwa 5800 Patienten stationär und 6400 Patienten ambulant von insgesamt rund 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern behandelt und betreut.

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Von Almut Jaekel

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