Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grimmen Das ältere Semester in Grimmen erobert die digitale Welt
Vorpommern Grimmen

Das ältere Semester in Grimmen erobert die digitale Welt 

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
12:00 12.02.2020
Im Computerkabinett der Regionalschule „Robert Koch“ werden die Lehrgänge durchgeführt. Hier finden die Senioren perfekte Bedingungen vor, um das Internet zu erobern.Thorsten Erdmann
Anzeige
Grimmen

Eine Nachricht an die Kinder schnell per E-Mail absetzen oder mit den Enkeln, die womöglich sogar im Ausland studieren, per Video-Telefonie kommunizieren – das können ältere Frauen und Männer aus Grimmen und Umgebung ab März in der Regionalschule „Robert Koch“ erlernen. Der Seniorenbeirat der Trebelstadt macht das ältere Semester fit im Umgang mit der modernen Technik und setzt auch in diesem Jahr die beliebten Reihe der Computerkurse „Senioren sicher an den Computer und ins Netz“ fort. Der erste Lehrgang beginnt am 3. März. Wer Interesse hat, kann sich ab sofort beim Seniorenbeirat anmelden.

Bereits die 16. Auflage

Diese speziell auf das ältere Semester zugeschnitte Kursreihe hat bereits Tradition in der Trebelstadt. Der Lehrgang, der Anfang März gestartet wird, ist bereits der 16., den der Seniorenbeirat innerhalb dieses Projektes organisiert hat. Gerade für ältere Frauen und Männer, die zum Beispiel in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist das Internet ein wichtiges Medium für die Teilnahme am öffentlichen Leben. Der Seniorenbeirat trägt mit den Kursen dazu bei, dass sie sich dieses Medium erschließen können und sicher im Internet unterwegs sind.

Schüler geben Unterstützung

Der Lehrgang, der am 3. März beginnt, umfasst 12 Lektionen á zwei Stunden. Unter Federführung von Udo Nowacki, der die Kurse leitet, werden den Teilnehmern im Computerkabinett der Robert-Koch-Schule nicht nur Grundbegriffe wie Hardware, Laptop, Reset und Download sowie die Grundlagen im Umgang mit dem Computer und dem Internet beigebracht. Auch in punkto Gefahren, die im weltweiten Netz der Daten lauern, werden sie geschult. Dabei bekommt Udo Nowacki auch in diesem Jahr Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Koch-Schule. Innerhalb ihres Informatikunterrichts stehen sie den Senioren mit Rat und Tat zur Seite, wenn es am Computer mal nicht weitergeht. So lernen Schüler und Senioren gemeinsam bei diesem generationsübergreifenden Kurs.

Vom Computeraufbau bis zum Skypen

„Eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, sagt Udo Nowacki. Die Voraussetzungen im Computerkabinett der Schule seien einfach perfekt. Den Dozenten und Kursteilnehmern stehen dort 15 Computerarbeitsplätze, ein Lehrer-PC sowie ein Beamer mit Leinwand zur Verfügung. „Mehr geht nicht“, so der Grimmener. Als Kursleiter blickt er schon einmal auf das Programm des bevorstehenden Lehrgangs. Neben dem Aufbau des Computers werden die Teilnehmer unter anderen lernen, wie Briefe geschrieben werden und Büroprogramme funktionieren, wie der sichere Zutritt zum Internet erfolgt, Speicherordner angelegt und Bestellungen aufgegeben werden oder wie man mit den Liebsten in aller Welt „skypen“ kann. Umfangreiche Erläuterungen zum Empfangen und Schreiben von E-Mails gehören ebenso dazu.

Gefördertes Projekt

Der am 3. März beginnende Lehrgang dauert bis zum 9. Juni und findet immer dienstags jeweils von 14 bis 16 Uhr in der Koch-Schule statt. Der zweite Lehrgang dieses vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung geförderten Projektes beginnt am 11. August und dauert bis zum 27. Oktober. Anmelden können sich Interessenten für die Lehrgänge entweder direkt beim Seniorenbeirat Grimmen, Straße der Befreiung 54, immer dienstags und donnerstags jeweils von 10 bis 16 Uhr, oder telefonisch unter der Rufnummer 038326 /407810 beziehungsweise per E-Mail an seniorenbeirat@grimmen.de.Lesen Sie auch: Beirat macht sich für Senioren stark

Von Udo Burwitz

In mehrere Grimmener Gärten wurde in den vergangenen Tagen eingebrochen. Die Polizei bittet um Achtsamkeit.

12.02.2020

Als ausgebildete Köchin fand Melanie Hirrick keinen Chef, der Rücksicht darauf nahm, dass sie ihr Kind versorgen muss. Nach intensiver Suche gab es dann aber doch einen Arbeitgeber in Grimmen, der ihr sogenannte Mutti-Schichten erlaubt.

12.02.2020

Unsere Praktikantin Lee-Anne Markgraf sah sich ausgiebig an ihrer Schule „Robert Koch“ in Grimmen um und stellte in vielen Gesprächen fest: Es ist nicht genug Platz für alle da.

11.02.2020