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Grimmen Die Opernale bringt den Schreiadler an die Trebel
Vorpommern Grimmen Die Opernale bringt den Schreiadler an die Trebel
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17:16 11.07.2019
Erste Notensichtung für das Schreiadler-Projekt in diesem Jahr mit dem Opernale-Ensemble und Benjamin Saupe am Klavier. Quelle: Henriette Sehmsdorf
Nehringen

Die Schreiadleroper ist dem Trebeltal wie auf den Leib geschrieben – das zumindest findet Torsten Flöttmann, der mit der Bürgerinitiative ProGrammendorf die Opernale in diesem Jahr erstmals ins Trebeltal nach Nehringen holt.

Am 23. August soll es so weit sei. Dann wird das neueste Projekt des mehrfach ausgezeichneten Opernale-Vereins aus Jager in der Gemeinde Sundhagen, die Oper „Clanga pomarina“, in der Nehringer St. Andreaskirche aufgeführt.

 „Mit der Schreiadleroper hat der Verein ein einmaliges Musiktheaterstück geschaffen, das sich nicht nur mit unserem Wappentier, dem „Pommernadler“ auseinandersetzt, sondern auch mit den Besonderheiten unserer Region und ihrer Menschen“, sagt Torsten Flöttmann. Unter anderem unterstützt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, hat sich der Opernale-Verein zum Ziel gesetzt, Kultur für Menschen zu den Menschen im ländlichen Nordosten zu tragen. Grund genug für die Grammendorfer Bürgerinitiative, dieses Angebot wahrzunehmen und eine Aufführung direkt im Lebensraum des Pommernadlers – an der Trebel – zu organisieren.

Vor Ort werde es einen kleinen Sektempfang geben und es bestehe die Möglichkeit, sich mit den Organisatoren sowie den Künstlern auszutauschen, wirbt Flöttmann. Karten können zum Preis von 25 Euro unter 038334/283060 erworben oder vorbestellt werden.

Derweil laufen die Vorbereitungen für die Uraufführung von „Clanga pomarina auf Hochtouren, ist von den Opernale-Machern zu erfahren. Die „Schreiadleroper“ von Henriette Sehmsdorf (Text) und Benjamin Saupe (Musik) wird am 10. August erstmals im Vogelpark Marlow gezeigt. Es folgen 12 weitere Aufführungen.

Mit dem diesjährigen Opernale-Projekt wird ein Schreiadler namens Rainer zum Opernheld. Der kleinste aller Adler, auch Pommernadler genannt, kollidiert aufgrund seiner hohen Ansprüche an eine intakte Umwelt immer wieder mit den Interessen der Menschen. Theater macht’s möglich, aus seiner Sicht der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Das geschieht mal frech, mal traurig, mal lustig, mal schaurig.

Nach einer ersten gemeinsamen Notensichtung mit dem Komponisten ist jetzt für die drei Sänger Selbststudium bis zum Beginn der szenischen Proben ab nächster Woche angesagt.

Alle Veranstalungsorte der Opernale 2019

Karten für die diesjährigen Opernale-Aufführungen gibt es an allen mvticket.de Vorverkaufsstellen, bei den Veranstaltern vor Ort und unter www.opernale.de.

Veranstaltungsorte sind:

Marlow (10.8.)+++ Kirchdorf (16.8.) +++ Starkow (17.8.) +++ Klein Jasedow (18.8.) +++ Nehringen (23.8.) +++ Loitz (24.8.) +++ Grimmen-Hohenwieden (25.8.) +++ Kummerow (30.8.) +++ Trittelwitz (31.8.) +++ Burg Klempenow (1.9.) +++ Stolpe an der Peene (5.9.) +++ Ribnitz-Damgarten (6.9.) +++ Greifswald (7.9.)

Jacoba Arekhi, die Sopranistin mit gehört erstmals zum Opernale-Ensemble. Sie ist in der Schweiz aufgewachsen. Ihre Gesangsausbildung begann sie in Stockholm und setzte sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock fort. Hier macht sie diesen Sommer ihren Master in Bühnengesang. Ein Gastengagement führte sie bereits an das Theater Greifswald.

Ebenfalls neu im Team ist Tenor Collin Andrè Schöning. Er stammt aus Lübeck und begann 2015 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Bühnenerfahrung sammelte der Sänger bei Opernproduktionen der Hochschule und bei freien Theatern in Berlin.

Bariton Lars Grünwoldt dagegen kennt das Publikum durch seine Auftritte in vielen Aufführungen und Konzerten der Opernale. Er gastiert an großen Opernhäusern und ist als Liedinterpret und Kammermusikpartner international gefragt.

Mittels Masken und Kostümen verwandeln sich die Akteure auf der Bühne in die handelnden Figuren, so 2019 auch in den Schreiadler. Die Sänger agieren dabei zusammen mit dem Puppenspielerduo Sabine Köhler und Heiki Ikkola. Beide sind Kunstpreisträger der Stadt Dresden.

Die Künstlerin Anne Peschken setzt für das Bühnenbild Videoclips ein. Übrigens finden die szenischen Proben auf dem Künstlerhof von Anne Peschken und Marek Pisarsky im polnischen Myślibórz statt.

Benjamin Saupe (Klavier) sowie Klaus Holsten / Samuel Muñoz Bernardeau (diverse Flöten) werden musizieren. Henriette Sehmsdorf führt Regie. Die Berliner Kostümbildnerin Stefanie Gruber schuf Masken und Kostüme.

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