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Grimmen Eine Woche inmitten von Schneemassen
Vorpommern Grimmen Eine Woche inmitten von Schneemassen
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07:00 25.01.2019
OZelot-Reporterin Lotte Ruthenberg macht ein Selfie im Skilager in Österreich. Der Gymnasiasten hat es super gefallen. Quelle: Lotte Ruthenberg
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Grimmen/Radfeld

Die schönste Fahrt für Schüler ist die Klassenfahrt. Dementsprechend groß war die Freude für alle wintersportbegeisterten Neuntklässler, die sich auf zum Skilager nach Radfeld in Österreich machten. Doch bevor die Reise nach Tirol losgehen konnte, stellte sich eine entscheidende Frage: Ist es überhaupt möglich dort anzukommen? Denn in den Tagen vor der großen Fahrt gab es in Österreich ein wahres Schneechaos. Die Nachrichten von den gefallenen Schneemassen machte einigen Eltern und Schülern schon erhebliche Sorgen.

Dennoch fuhr am Freitagabend der Bus pünktlich mit allen Teilnehmern los. Manchen viel das Schlafen im vollem Reisebus sehr leicht, andere machten notgedrungen die Nacht zum Tag. Doch als die Gymnasiasten die Unterkunft erreichten, blieb keine Zeit für Schlaf denn es ging gleich weiter mit dem Bus zum Skiverleih. Zwei Stunden später konnten die Grimmener Schüler dann endlich ihre Zimmer beziehen und sich ein bisschen ausruhen. Die meisten angehenden Abiturienten waren aber erstmal von der atemberaubende Aussicht der Gebirgszüge rund um das Tal angetan und taten kein Auge zu.

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In fünf Leistungsgruppen wurden die Schüler eingeteilt, um intensiv üben zu können. Quelle: Lotte Ruthenberg

Eingeteilt in fünf Gruppen zu je zehn Leuten konnte der erste Skitag auf den Pisten von Kaltenbach dann endlich beginnen. „ Bevor es auf die Skier ging, stand jeden Morgen auf dem Berg eine ausgiebige Erwärmung an“, erklärt Jasmin Ruttloff. Da viele der Klassenfahrt-Teilnehmer noch nie Ski gefahren sind, fingen sie logischerweise auf dem Übungshang an. Schnell hatten die Gymnasiasten aber den Dreh. Natürlich gab es auch Stürze und wackelige erste Abfahrten, aber diese gingen stets glimpflich aus und so hatten die Schüler die Stadt stets ein breites Grinsen im Gesicht. Und die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Mit jedem weiteren Tag auf der Piste, wagten sich die jungen Erwachsenen auf immer steilere Pisten. . „Zwischenzeitlich wusste ich nicht wie ich eine Kurve fahren soll, doch wenn man seine Ängste überwindet, ist es ein unbeschreiblich tolles Gefühl, die Pisten hinunterzusausen“, erzählt die 14-jährige Jasmin Ruttloff. Die ebenfalls 14-jährige Schülerin Lotte Ruthenberg berichtet: „Mein schönstes Erlebnis war als ich mit meinen Freunden in Sonnenstühlen lag, einen heißen Kakao trank und einen unbeschreiblichen Blick auf die Berge hatte.“

Bereitmachen zur Abfahrt. In kleinen Gruppen übten die Gymnasiasten die Grundtechniken des Skifahrens. Quelle: GRM

An den Abenden spielten viele Karten oder trafen sich um wahlweise beim Handball oder Bachelor vorm TV mitzufiebern. Bei dieser tollen Woche war auch die 13 Stunden lange Busfahrt zu verschmerzen. „Ich werde diese Fahrt mit meinen Klassenkameraden noch lange in Erinnerung behalten. Es war einfach wunderschön, umgeben von so viel Schnee zu sein. Ich würde mich jederzeit wieder für das Skilager entscheiden“, schwärmt Jasmin Ruttloff.

Lotte Ruthenberg und Jasmin Ruttloff