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Grimmen Flammen peitschen in den Nachthimmel
Vorpommern Grimmen Flammen peitschen in den Nachthimmel
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00:00 16.03.2013
Zarrentin

Meterhoch peitschen die Flammen in den Nachthimmel, als die ersten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zarrentin in der Nacht zum Freitag gegen 2.30 Uhr am Einsatzort ankommen. Bewohner des Dorfes hatten zuvor eine brennende Scheune gemeldet. Der leuchtend orange Feuerkegel zeichnet sich zu diesem Zeitpunkt bereits kilometerweit am Himmel ab.

Die Alarmierung geht sofort an die Feuerwehren der näheren Umgebung. Löschkräfte aus Zarrentin, Grimmen, Deyelsdorf, Grammendorf, Leyerhof und Tribsees machen sich mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zum Großbrand.

Einsatzleiter vor Ort ist Olaf Schmidt von der Zarrentiner Wehr: „Beim Eintreffen hat die zehn mal 15 Meter große Scheune fast in kompletter Ausdehnung gebrannt. Vor uns tat sich eine knapp zehn Meter hohe Flammenwand auf“, beschreibt der 50-Jährige.

Schnell errichten die Kameraden aus Deyelsdorf, Grammendorf und Leyerhof einen Pendelverkehr zum zwei Kilometer entfernten Gerätehaus. „Wir haben durch die Tanklöschfahrzeuge so die Wasserversorgung über einen dort installierten Hydranten sichergestellt“, erklärt Olaf Schmidt. Die fünf Fahrzeuge und 23 Personen der Grimmener Wehr werden nicht benötigt und können ihren Einsatz abbrechen.

In der leerstehenden Scheune befinden sich Reste von Stroh, die das Feuer weiter anfachen. Immer wieder krachen glühende Holzbalken des inzwischen fast komplett ausgebrannten Objektes zusammen, und Funken spritzen meterweit durch die Nacht. „Wir hatten den Brand relativ schnell unter Kontrolle, jedoch haben die Löscharbeiten bis in die frühen Morgenstunden angedauert“, sagt Olaf Schmidt später der OZ. Erst um 6.30 Uhr kommt das Kommando: „Feuer aus!“ Polizeibeamte sind schnell vor Ort und sichern Beweise. Nach OZ-Informationen sind angeblich zwei vom Brandort flüchtende Personen beobachtet worden. Jetzt werden Zeugen gesucht. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Jüngsten Informationen zufolge wird von Brandstiftung ausgegangen. „Eine Selbstentzündung der Scheune kann ausgeschlossen werden“, bestätigte Polizeisprecherin Maike Peters am Nachmittag der OZ. Über die Höhe des Schadens, der durch das Feuer entstand, konnten von der Polizei gestern noch keine genaueren Angaben gemacht werden.

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OZ

16.03.2013