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Grimmen Prächtiges aus den Gärten der Region Grimmen
Vorpommern Grimmen Prächtiges aus den Gärten der Region Grimmen
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16:18 09.08.2019
Renate Engel vor ihrer 4,15 Meter hohen Sonnenblume. Quelle: Anja Krüger
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Grimmen

Einmal mehr beweisen die Leser der Grimmener OSTSEE-ZEITUNG ihren grünen Daumen. Diesmal in Sachen Blumen und Blüten. Bei der diesjährigen Gartenolympiade mischen nun eine über vier Meter hohe Sonnenblume, eine riesige Buntnessel, aber auch ein prachtvolles, natürliches Insektenhotel in der Kategorie „Blumen-Giganten, Blütenmeere und Exoten“ mit. Herzige Pflaumen buhlen um die Gunst in der Kategorie „Kuriose Ernteerträge“.

Sonnenblume küsst den Himmel

Über vier Meter hoch und noch kein Ende in Sicht – die Sonnenblume in Engels Vorgarten in Grimmen scheint den Himmel küssen zu wollen. Genau 4,15 Meter misst sie derzeit. Eigentlich sollte dort an der Pergola gar keine Sonnenblume wachsen. „Aber durch Vogelfutter haben sich dann doch welche ausgesät. Die meisten haben wir entfernt, nur ein paar wenige stehen lassen“, erzählt Renate Engel. Für die Pflege war dann ihr Mann Udo zuständig.

Das sind die Teilnehmer der Gartenolympiade 2019 der Grimmener OZ in der Kategorie „Blumen-Giganten, Blütenmeere und Exoten“.

Herzen, Riesen und ein betagter Kaktus

Pflaumenpärchen: Gleich mehrere doppelte Pflaumen hingen bei Anke Gams aus Abtshagen am Baum. Quelle: privat

Picke packe voll hing ihr Pflaumenbaum in diesem Jahr, erzählt Anke Grams aus Abtshagen. „Etwas 50 Kilogramm haben wir bestimmt geerntet“, schätzt sie. Das aber ist noch nicht das Besondere. In diesem Jahr bedankte sich wohl ihr Baum für die gute Pflege mit einer reichen Ernte, sondern mit zahlreichen Früchten in Herzform – einfach, indem sich zwei Pflaumen zu einer vereinten.

„Mittlerweile sind sie verarbeitet“, erzählt die 57-Jährige. So wie beinahe die gesamte Pflaumenernte. „Wir haben viele verschenkt – an Nachbarn, Freunde und Verwandte. Es waren einfach zu viele Pflaumen, um sie allein zu verarbeiten“, berichtet sie. Bei Grams’ selbst gab es dennoch des Öfteren Pflaumenkuchen „Einige Früchte habe ich noch eingefroren und viele zu Marmelade verarbeitet“, erzählt sie.

Die Buntnessel von Anke Grams aus Abtshagen ist sage und schreibe 1,40 Meter hoch. Quelle: privat

Besonderes Glück hat die Abtshagenerin in diesem Jahr auch mit ihrer Buntnessel. „1,40 Meter hoch ist sie“, erzählt sie. Während sich die meisten Liebhaber dieser Schmuckpflanzen Exemplare in Kübeln auf die Terrasse stellen, hat sie ihre im Haus zu stehen. Viel Pflege und viel Wasser brauchen diese Pflanzen, weiß sie. „Zu viel Sonne vertragen sie nicht. Und zweimal pro Woche bekommt meine Pflanze einen Liter Wasser“, berichtet sie.

Ebenso viel, wenn nicht sogar etwas mehr Liebe, schenkt Anke Grams ihrem Gliederkaktus. Mehr als 40 Jahre alt sei dieser schon. „Er gehörte der Oma meines Mannes. Sie hatte ihn schon, als wir uns kennengelernt haben“, erinnert sie sich. Als die Oma verstarb, übernahm zunächst deren Tochter – Elke Grams Schwiegermutter – die Pflege und 2016 schließlich dann die Abtshagenerin. „Niemand weiter aus der Familie wollte ihn haben, weil er so groß war“, erzählt sie. Nun hegt und pflegt sie ihn weiter. Belohnt wird sie dafür jährlich mit einigen, wenn auch wenigen, Blüten.

So können Sie mitmachen:

Sie können uns Ihre schweren, großen oder kuriosen Ernteerträge ganz einfach per Mail an grimmen@ostsee-zeitung.de schicken.

Zudem können Sie uns unter dieser Mail-Adresse informieren und wir besuchen Sie in Ihrem eigenen Garten.

In der Redaktion in der Bahnhofsstraße 11 können Sie zudem gern am Montag von 10 Uhr bis 14 Uhr und am Donnerstag von 14 Uhr bis 16 Uhr vorbeischauen und uns Ihre „Garten-Giganten“ 2019 präsentieren.

Wilde Möhren als natürliches Insektenhotel

„Ich wünschte mir, in jedem Garten gäbe es ein kleines Paradies für Hummel und Co.“, schreibt Angela Nietsche aus Grimmen. Sie selbst hat in ihrem Garten Wilde Möhren als natürliches Insektenhotel am Zaun stehen. „Es ist nicht nur ein Paradies für Insekten, sondern auch eine Augenweide“, schwärmt die Grimmenerin.

Blühende Madagaskarpalme in der Physiotherapie

Eine Besonderheit: In der Physiotherapie-Praxis von Gudrun Thiele blüht eine Madagaskar-Palme. Quelle: Raik Mielke

Seit 2009 wird die Madagaskarpalme in der Physiotherapiepraxis von Gudrun Thiele auf dem Grimmener Marktplatz gut gepflegt. „Ich habe sie damals von einer Praktikantin geschenkt bekommen. Die Pflanze war gerade mal 15 Zentimeter groß“, sagt Gudrun Thiele.

Mittlerweile ist die stachlige, ursprünglich nur auf Madagaskar heimische Pflanze, die allerdings kein Kaktus ist, riesengroß geworden und schmückt mit vielen anderen Pflanzen das Fensterbrett der Praxis. Und was ganz außergewöhnlich ist: Sie blüht und dies inzwischen zum zweiten Mal. „Eine Madagaskarpalme zur Blüte zu bringen, soll hierzulande nur mit viel Glück gelingen und auch erst dann, wenn die Pflanzen weit über einen Meter hoch sind“, erklärt Gudrun Thiele.

Die Teilnehmer der Kategorie „Kuriose Ernteerträge

Das sind die Teilnehmer der Gartenolympiade 2019 der Grimmener OZ-Redaktion in der Kategorie „Kuriose Ernteerträge“.

Die Teilnehmer der Kategorie „Schwere Früchte und schweres Gemüse“

Das sind die Teilnehmer der Gartenolympiade 2019 der Grimmener OZ-Redaktion.

Von Anja Krüger und Raik Mielke

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