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Gemeinde Glewitz beschließt Haushalt

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05:00 24.01.2020
Siegfried Malenke ist als Gemeindearbeiter in der Gemeinde Glewitz das „Mädchen für alles“. Für seine Tätigkeit sieht der Gemeindehaushalt eine neue Motorsense vor. Quelle: Anja Krüger/OZ-Archiv
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Glewitz

Die Gemeinde Glewitz sieht sich haushaltstechnisch auf einem aufstrebenden Ast, wie das Gemeindeoberhaupt Sebastian Block (parteilos) sagt. Am Mittwochabend beschloss die Gemeindevertretung den Haushalt für das laufende Jahr und schnürte damit auch das Vorhabenpaket.

Handwerker soll zusätzlich mit anpacken

Und dazu gehört unter anderem die Einstellung eines neuen Mitarbeiters in der Gemeinde – zusätzlich zu Gemeindearbeiter Siegfried Malenke. „Wir wollen so schnell wie möglich einen Gemeindehandwerker einstellen“, informiert Block. Unter anderem zuständig für die gemeindeeigenen Wohnungen solle dieser tätig sein, aber auch daran mitarbeiten, den Platz am Dorfgemeinschaftshaus mitzugestalten. Dieser nämlich soll zentraler Anlaufpunkt – auch für Gemeindefeste – werden. „Mit Grill- und Spielplatz“, berichtet der Bürgermeister. „Wir wollen versuchen, das Gelände möglichst aus eigenen Mitteln zu gestalten“, fügt er hinzu.

Deshalb sei auch neben der Bereitschaft, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten, eine der Einstellungsvoraussetzungen, dass der neue Mitarbeiter eine handwerkliche Ausbildung habe. „Noch im Februar wird die Stellenausschreibung im Amtsblatt erscheinen“, informiert Sebastian Block.

Eine Motorsense für den Gemeindearbeiter, unter anderem Buswartehäuschen für die Einwohner

Für Gemeindearbeiter Siegfried Malenke ist im Haushalt das Geld für eine neue Motorsense eingeplant. Zudem sollen vier neue Buswartehäuschen in der Gemeinde mit ihren acht Ortsteilen errichtet werden, drei neue Schaukästen für Informationen sorgen und vier zusätzliche Straßenlampen den Ortsteil Jahnkow erhellen.

„Außerdem haben wir mehr Geld für Kulturelles eingeplant“, berichtet Sebastian Block, der für die Gemeinde optimistisch in die Zukunft schaut. „Die Schlüsselzuweisungen und vor allem die Investitionspauschale vom Land schaffen einen enormen finanziellen Spielraum“, begründet er und fügt hinzu: „Im Jahr 2023 werden dann zusätzlich enorme Altschulden getilgt sein.“

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Von Anja Krüger

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