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Grimmen Aus „Uns Hüsung“ wird Haus „Trebelblick“
Vorpommern Grimmen Aus „Uns Hüsung“ wird Haus „Trebelblick“
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09:00 19.02.2019
62 Wohnungen sowie vier Gewerbeeinheiten entstehen in dem einstigen Pflegeheim, das Michael Scheitor (Foto) und Claus-Jürgen Vogt 2017 kauften. Quelle: Anja Krüger
Grimmen

Was vor einigen Monaten noch ein Betonklotz war, mausert sich zu einem modernen Wohnhaus – das einstige Pflegeheim „Uns Hüsung“ direkt hinter dem Ärztehaus in der Carl-von-Ossietzky-Straße in Grimmen. 62 Wohnungen – zwischen 45 und 85 Quadratmeter groß - entstehen im Haus „Trebelblick“, wie es künftig heißen wird. Auch einen Friseursalon, eine Physiotherapie- und eine Arztpraxis sowie eine kosmetische Fußpflegepraxis wird das Haus bieten.

Im Februar 2017 haben Michael Scheitor und Claus-Jürgen Vogt das Objekt gekauft. Mehr als 15 Jahre hat das Gebäude leergestanden, verkam seit Schließung des Pflegeheimes im Jahr 2003 mehr und mehr zur Ruine, das Gelände wucherte zu und vermüllte. Davon ist nichts mehr zu sehen. Nach dem Aufräumen und Entkernen sowie dem Abriss des zum Pflegeheim gehörenden Wirtschaftsgebäudes hat im Juli 2018 der Wiederaufbau begonnen. Mittlerweile ist der einstige Betonklotz aus dem Jahr 1989 kaum wiederzuerkennen. Dämmung an der Fassade, neue Fenster und Balkontüren und die für Wohnungstüren schon vorbereiteten Öffnungen machen es möglich. Derzeit verrichten Mitarbeiter der Dachdeckerfirma ihre Arbeit. „Richtfest haben wir vor eineinhalb Wochen gefeiert“, erzählt Scheitor. Das Haus bekommt ein Satteldach auf das letztlich eine Photovoltaikanlage für die Stromversorgung im Haus installiert wird.

Weitere Veränderungen am Haus stehen in naher Zukunft an. „Die Laubengänge werden demnächst aufgebaut“, berichtet der junge Investor weiter und zeigt auf die dafür benötigten großen Stahlträger, die bereits auf der Freifläche vor dem Gebäude liegen. Von den Laubengängen aus, wird das Gros an Wohnungen erreichbar sein, einige direkt von den beiden Treppenhäusern mit innenliegenden Fahrstühlen. „Einen Balkon bekommen die Wohnungen aber alle“, sagt Scheitor.

Die langen Flure, von dort aus ging es früher in die Zimmer, wird es künftig nicht mehr geben. Quelle: Anja Krüger

Während sich an der Außenhaut des Hauses schon vieles getan hat, mutet der Anblick im Inneren noch Zeiten vor dem Umbau an. Noch sind sie vorhanden, die langen Fluren, von denen aus es einst in die Zimmer des Pflegeheims ging. „Zukünftig wird es diese natürlich nicht mehr geben. Sie werden Teil der Wohnungen“, erläutert Scheitor bei einem Rundgang.

Gern genehmigt der Investor dabei auch einen Blick zum Außengelände von der Rüstung aus. Spätestens da wird dann auch klar, woher der Name des Objektes kommt. Denn direkt vis-à-vis fließt die Poggendorfer Trebel. Und noch eins wird deutlich: Während jetzt noch die Arbeiten am Haus die Geräuschkulisse bilden, können sich die künftigen Mieter auf viel Ruhe und den Blick auf das Grün der benachbarten Gartenanlage freuen. Eine Grünfläche ist auch vor dem Haus geplant. „Außerdem werden dort eine Carportanlage und Parkplätze entstehen“, erläutert Scheitor die Planungen für das Außengelände. Geplant sei zudem noch ein Nebengebäude „für interne Familienfeiern und Gastronomie“, berichtet Scheitor.

Eine gute Nachricht hat er für jene Grimmener, die vor Baubeginn gern den Weg von der nahe gelegenen Brücke über die Trebel zur Ossietzky-Straße genutzt haben. Dieser musste mit Beginn der Bauarbeiten gesperrt werden. „Es wird aber wieder einen befestigten Verbindungsweg geben“, berichtet Scheitor. Nur der Verlauf werde ein wenig geändert.

Anja Krüger

Barbara Frentzel-Beyme engagiert sich für den Erhalt der Kirchenruine in Rolofshagen.

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