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Grimmen Grimmen: Baby-Boom im Tierpark
Vorpommern Grimmen Grimmen: Baby-Boom im Tierpark
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14:52 08.07.2019
Am Sonntag ist im Grimmener Heimattierpark ein Esel-Mädchen geboren. Noch sucht sie die Nähe zu ihrer Esel-Mama. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Im Grimmener Heimattierpark ist ein wahrer Baby-Boom ausgebrochen. „Die schönste Zeit im Jahr“, findet Tierpark-Leiterin Christin Trapp und nahm die OSTSEE-ZEITUNG exklusiv mit auf einen Rundgang zu den frisch geborenen tierischen Bewohnern.

Die Jüngste ist mit Abstand eine kleine Esel-Dame. „Sie wurde am Sonntag geboren. Den ersten Tag lassen wir den Nachwuchs komplett in Ruhe. Da kümmert sich die Mutter um alles. Zeitnah wird sich aber ein Tierarzt das Fohlen ansehen“, erklärt Christin Trapp. Noch sehr wackelig auf ihren kleinen Beinen bleibt das Esel-Baby immer in der Nähe ihrer Mutter. Doch die Tiere kennen die Besucher und lassen sich sogar schon streicheln.

Schon ein paar Tage zurück muss die Geburt von Vierlingen liegen. Nachdem es im Frühjahr bei den Erdmännchen schon einen kleinen Neuling gab, können sich die Besucher des Grimmener Heimattierparks nun auf vier weitere Babys freuen. „Diese sind noch sehr vorsichtig und verkriechen sich oft in den unterirdischen Bau. Wenn man aber ein wenig Geduld mitbringt, kann man zweifelsohne die Publikums-Lieblinge unseres Zoos auch schon mal im Außengehege beobachten“, freut sich die leitende Tierpflegerin und erklärt: „Wenn sich Erdmännchen in ihren Gehege wohlfühlen gibt es Nachwuchs am Fließband. Ich bin mir relativ sicher, dass da in diesem Jahr noch mehr kommt.“ Dann müssen die Tierpfleger beobachten, wie sich die Gruppe verhält. „Das Außengehege ist schon für eine größere Gruppe angelegt. Sie darf aber natürlich nicht zu groß werden“, erklärt Christin Trapp.

In den letzten Wochen können sich die Tierpfleger im Grimmener Heimattierpark über viele neue Bewohner freuen. Ein wahrer Baby-Boom bei den tierischen Bewohnern ist ausgebrochen.

Noch sehr viel Schlaf braucht hingegen das Mitte Juni geborene Kalb der Schottische Hochlandrinder. Nachdem vor einigen Wochen bereits die erste Kuh gekalbt hatte, ist dies der zweite Nachkömmling der Herdentiere. „In der Regel bleiben die Jungtiere ein dreiviertel Jahr bei uns, ehe sie verkauft werden. Bis dahin ist es natürlich super, dass unsere Besucher gleich zwei Rinder-Babys auf der großen Anlage beobachten können“, freut sich die Tierpark-Leiterin.

Nur wenige Meter weiter wird es bei den dreifarbigen Dalmatiner-Kaninchen so richtig niedlich. „Diese Tiere haben wir noch nicht sehr lange in unserem Zoo. Jetzt gab es das erste Mal Nachwuchs. Und wie es sich für Kaninchen gehört, gleich in großer Anzahl“, erzählt Christin Trapp. Putzmunter hüpften diese für alle Besucher erlebbar durchs Gehege.

Bereits am 31. Mai ist zudem ein kleiner Hengst bei den Alpakas geboren. „Dieser kuschelt sehr gerne mit seinen Eltern“, berichtet die leitende Tierpflegerin. Aus dem vergangenen Jahr gibt es auch noch eine junge Stute und einen Hengst. Diese stehen, wie viele andere Tiere im Grimmener Zoo zum Verkauf.

Und wer es so richtig schweinisch mag, der muss zum Abschluss des Rundgangs unbedingt nochmal bei den Wollschweinen vorbeischauen. „Wir haben einen neuen Eber gekauft. Dieser soll Kult-Schwein ’Günni’ irgendwann einmal beerben. Für den achtjährigen ’Günni’ suchen wir ab sofort ein neues Zuhause. Zudem ist Wollschwein ’Locke’ tragend und auch hier erwarten wir in naher Zukunft Ferkel“, informiert Christin Trapp. Passenderweise wird derzeit ein modernes und sehr großes neues Gehege mit Stall für die Wollschweine des Grimmener Heimattierparks gebaut.

Zudem brüten die Aras gerade zwei Eier aus und auch bei den Weißbüschel-Affen könnte es in diesem Sommer noch Zuwachs geben.

Raik Mielke

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