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Grimmen 1614 Laternen bringen die Stadt zum Leuchten
Vorpommern Grimmen 1614 Laternen bringen die Stadt zum Leuchten
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19:00 14.08.2019
Grimmen in Zahlen: In der Stadt sind aktuell 9739 Personen mit Hauptwohnsitz und 135 mit Nebenwohnsitz gemeldet. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Das Gemeindegebiet der Stadt Grimmen erstreckt sich auf eine Fläche von 50,26 Quadratkilometern. Die Stadt an der Trebel besteht aus 12 Ortsteilen. Diese sind Gerlachsruh, Appelshof, Grellenberg, Groß Lehmhagen, Klein Lehmhagen, Heidebrink, Hohenwarth, Hohenwieden, Jessin, Stoltenhagen, Vietlipp und eben Grimmen.

2018 zu 150 Einsätzen ausgerückt

2018 sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Grimmen zu 150 Einsätzen ausgerückt. Aktuell hat Wehrführer Olaf Clasen 51 aktive Feuerwehrleute zur Verfügung, die mit 9 modernen Einsatzfahrzeugen zu technischen Hilfeleistungen und Bränden ausrücken können. Die Nachwuchsarbeit spielt eine wichtige Rolle. Derzeit zählt die Jugendfeuerwehr 14 Mitglieder.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Stadt sind rund um die Uhr im Einsatz. Quelle: Raik Mielke

180 Tiere in 54 Arten leben im Grimmener Heimattierpark

Der Tierpark in Grimmen öffnete 1957 auf dem ehemaligen Gelände der Gärtnerei Jabusch seine Pforten. Derzeit leben auf der 2,6 Hektar großen Anlage 180 Tiere in 54 Arten. Der Zoo der Stadt hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet.

Die Publikums-Lieblinge im Grimmener Heimattierpark sind die Erdmännchen. Quelle: Raik Mielke

Mit 51,40 Meter das höchste und zugleich älteste Gebäude der Stadt

Die Marienkirche ist das älteste erhaltene und mit 51,40 Meter Turmhöhe das höchste Bauwerk der Stadt. Die Kirche hat eine Länge von 57 Metern und ist 27,70 Meter breit. Mit dem Bau wurde um 1300 begonnen. Seit 1615 befindet sich in einem Anbau der Marienkirche die Erbbegräbnisstätte des Freiherrn Albrecht von Wakenitz zu Klevenow mit 15 kunstvoll gestalteten Zink- und Eichensärgen. Die vier Glocken im Turm stammen aus den Jahren 1458, 1620, 1651 und 1796. Eine fünfte Glocke, die sogenannte „Taufglocke“ ist irreparabel beschädigt; sie steht als Schmuckstück im Vorraum der Kirche.

Die Marienkirche ist das höchste und älteste Gebäude der Stadt Grimmen. Quelle: Raik Mielke

Volkshochschule hat 2580 Lernende

In Grimmen gibt es zwei städtische Grundschulen mit 379 Schülern, eine städtische Regionalschule mit 484 Schülern, zwei Sonderschulen mit 182 Schülern (Landkreis Vorpommern-Rügen), ein Gymnasium mit 468 Schülern (Landkreis Vorpommern-Rügen), eine Musikschule mit 450 Schülern (Landkreis Vorpommern-Rügen), eine Volkshochschule mit 2580 Lernenden in 272 Kursen (Landkreis Vorpommern-Rügen).

In Grimmen gibt es auch zwei städtische Grundschulen. Quelle: Raik Mielke

9.897 haben ihre Haupt- und Nebenwohnung in Grimmen

1990 hatte die Stadt Grimmen noch 14 242 Einwohner. Im Jahr 2017 waren es erstmals wieder unter 10 000. Inzwischen ist die Zahl auf 9739 Personen mit Hauptwohnsitz und 135 mit Nebenwohnsitz in Grimmen gefallen. Der jüngste Einwohner ist noch nicht einmal zwei Wochen alt. Drei Personen in der Trebelstadt sind 1920 geboren und können im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag feiern.

In Grimmen leben 9739 Personen mit Hauptwohnsitz und 135 mit Nebenwohnsitz. Quelle: Raik Mielke

Sechs Kitas bieten insgesamt 250 Plätze

In Grimmen gibt es 6 Krippen und Krabbelstuben mit 106 zur Verfügung stehenden Plätzen, 10 Tagesmütter/väter können sich zudem um 39 Kinder kümmern. In sechs Kindertagesstätte können 250 Kinder betreut werden. Die 3 Schulhorte der Stadt können 252 Schulkinder aufnehmen.

Auch in Stoltenhagen gibt es eine Kindertagesstätte. Quelle: Raik Mielke

106 Krankenhausbetten stehen zur Verfügung

In Grimmen gibt es 2 Pflegeheime für alte Menschen. Zudem gibt es im gesamten Stadtgebiet, Angebote des betreuten Wohnens, sowie Tagespflege-Einrichtungen.

Die modern ausgestattete Klinik am Rande der Stadt Grimmen in Bartmannshagen verfügt über 106 Krankenhausbetten in den Fachbereichen „Innere Medizin“, „Allgemein- und Viszeralchirurgie“, „Unfallchirurgie und Orthopädie“, sowie „Intensivmedizin und Anästhesie“.

Jährlich werden zirka 5800 Patienten stationär und rund 6400 Patienten ambulant von rund 235 Mitarbeitern behandelt und betreut.

Das DRK Krankenhaus in Bartmannshagen. Quelle: Raik Mielke

In Grimmen bellen 763 Hunde

Die Grimmener sind auf den Hund gekommen. In der Trebelstadt sind 763 bellende Vierbeiner angemeldet.

In der Trebelstadt sind 763 Hunde angemeldet. Quelle: Raik Mielke

32 Paare gaben sich 2018 das „Ja-Wort“

Im wunderschönen Rathaussaal oder im Grimmener Wasserturm: In Grimmen lässt es sich sehr gut heiraten. Im vergangenen Jahr gingen 32 Paare den Bund der Ehe ein und gaben sich in der Trebelstadt das „Ja-Wort“.

In Grimmen gibt es viele besondere Hochzeiten. Quelle: Raik Mielke

1614 Laternen setzen Grimmen ins richtige Licht

Das Straßennetz, welches sich durch die Stadt zieht hat eine Länge von insgesamt 77,6 Kilometern. Die kürzeste Straße Grimmens ist der Rosengang mit 35 Metern. Die größte Distanz hat die „Südliche Randstraße“. Sie erstreckt sich über eine Länge von 2276 Metern. Insbesondere in der Nacht wird Grimmen auch optisch überaus sehenswert. Insgesamt 1614 Laternen lassen die Stadt dann nämlich leuchten.

Die Stadt wird unter anderem von 1614 Laternen beleuchtet. Quelle: Raik Mielke

568 Firmen und Gewerbetreibende haben ihren Sitz in Grimmen

Die Gewerbeflächen, ohne Sondergebiete, erstrecken sich in Grimmen auf einer Fläche von 1,62 Quadratkilometern. In der Trebelstadt gibt es 568 steuerlich angemeldete Firmen beziehungsweise Gewerbetreibende.

Das Grimmener Gewerbegebiet aus der Luft. Quelle: Raik Mielke

Von Raik Mielke

In Grimmen gibt es vorpommernweit die einzige überirdische, größte und älteste Begräbnisstätte einer adligen Familie. Für die OSTSEE-ZEITUNG öffnete sich die sonst verschlossene jahrhundertealte Eichentür zur Gruft der Familie von Lancken-Wakenitz. Hier fanden zwischen 1544 und 1911 Rittmeister aus dem Preußisch-Österreichischen Krieg und auch ein uneheliches Kind ihre letzte Ruhestätte. Hobby-Historiker Sven Thurow kennt all ihre Geheimnisse.

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Klaus-Dieter Petrik (55) eröffnete 1997 in Franzburg sein Eiscafé. Aus einem Verkaufswagen verkauft er auch bei Festen in der Region die kalte Nascherei.

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