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Grimmen Grimmener Stadtbäckerei Kühl bereitet 120 000 Pfannkuchen für Silvester vor
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Grimmener Stadtbäckerei Kühl bereitet 120 000 Pfannkuchen für Silvester vor

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14:35 20.12.2019
Bäcker Udo Knakowski an der Fettbackanlage. Bis Silvester werden 120 000 Pfannkuchen diesen Weg nehmen. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Was ist die beliebteste Leckerei an Silvester? Richtig, der Pfannkuchen. Und dies ist auch bei den Grimmenern, den Leuten in der Region und in ganz Mecklenburg-Vorpommern nicht anders. Dementsprechend viele Pfannkuchen braucht es für den Jahreswechsel.

Alleine in der Grimmener Stadtbäckerei Kühl werden einzig für den Jahreswechsel 120 000 Pfannkuchen vorbereitet. „Dies sind 50 Mal so viele, wie an einem normalen Verkaufstag“, beschreibt Thomas Everartz, Betriebsleiter der Grimmener Stadtbäckerei. Und diese sorgt sich nicht nur um den guten Geschmack für die Silvesternacht.

Warum essen wir an Silvester eigentlich Pfannkuchen?

120 000 Pfannkuchen müssen also durch die Fettbackanlage. Anschließend werden sie mit acht verschiedenen Füllungen versehen und bekommen zum Abschluss eine Glasur. „Alleine für die Veredlung brauchen wir 20 Mitarbeiter“, erklärt Thomas Everartz. Neben den klassischen Füllungen wie Mehrfrucht oder Pflaume gibt es in diesem Jahr auch neue Kreationen, wie Irish Cream oder Prosecco.

Warum der Pfannkuchen zum Jahreswechsel so beliebt ist, mussten selbst die erfahrenen Bäcker einmal genauer recherchieren. „Das ist weitestgehend ungeklärt“, informiert Bianca Kästner von der Stadtbäckerei und erklärt: „Ein möglicher Grund dafür ist, dass sich früher die Menschen in der Zeit bis Fastnacht rüsten mussten, um die Fastenzeit bis Ostern durchzuhalten. In Fett gebackene Kuchen wurden dafür als besonders gut geeignet erachtet, weshalb sie vorzugsweise zwischen Weihnachten und Karneval dazu dienten, entsprechende Reserven zu bilden.“

VW-Autohaus Hückstädt spendiert 1000 Euro

Warum diese aber häufig auch unter dem Namen „Berliner“ bekannt sind, ist überliefert. Für den Namen, so heißt es, ist ein Berliner Zuckerbäcker verantwortlich. Dieser sollte um 1756 der preußischen Artillerie unter Friedrich dem Großen als Kanonier dienen. Es stellte sich aber heraus, dass er wehruntauglich war. Trotzdem durfte er dem Regiment als Feldbäcker dienen. Aus lauter Dankbarkeit dafür backte er essbare Kanonenkugeln, die heutigen Berliner.

Mit 500 Euro unterstützt das Unternehmen zudem die OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“. Und es gibt weitere Unterstützung für den Strukturförderverein. Das Grimmener VW-Autohaus Hückstädt spendiert 1000 Euro. Ulf Hückstädt überreichte die Spendensumme am Freitagvormittag Andreas Zander vom Regionalbüro des Vereins.

Ulf Hückstädt vom gleichnamigen VW-Autohaus überreicht Andreas Zander vom Regionalbüro des Strukturfördervereins eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Quelle: Raik Mielke

Wohnungsgenossenschaft unterstützt mit 300 Euro

Die Wohnungsgenossenschaft Grimmen spendiert 300 Euro. „Der Verein hat uns auch schon in der einen oder anderen Situation geholfen. Darum war es für uns klar, dass wir die OZ-Weihnachtsaktion unterstützen“, sagt Ramona Hess.

Jörn Kujas und Ramona Hess von der Wohnungsgenossenschaft Grimmen spendieren 300 Euro für die OZ-Weihnachtsaktion. Andreas Zander nahm die Spende entgegen. Quelle: Raik Mielke

Wir bedanken uns recht herzlich bei folgenden Spendern

Mitarbeiter des Dr. Gerhardt Hauses in Groß Lehmhagen (150 Euro), Hillebrand-Gruppe (1111,11 Euro), Harald und Monika Garbe(20 Euro),Bernd und Birgit Bugajski (20 Euro), Edith Prillwitz (20 Euro), Anne und Oliver Gladrow (25 Euro), Erika Böhle(10 Euro), Peter und Ursula Voß (25 Euro), Rolf und Brigitte Schindler (25 Euro), Seniorenbeirat Stadt Grimmen (20 Euro), Rainer und Gudrun Sohn(50 Euro), Klaus und Bärbel Richardt (20 Euro), Kathrin Pingel(5 Euro), Friedrich Awe (30 Euro), Helga Hoffmann (10 Euro), sowie Manfred und Christel Lorenz (20 Euro).

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Von Raik Mielke

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