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Grimmen Grimmener Tafel freut sich nach Weihnachtsfest über übrig gebliebene Lebensmittel und Süßes
Vorpommern Grimmen

Grimmener Tafel freut sich nach Weihnachtsfest über übrig gebliebene Lebensmittel und Süßes

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07:00 20.12.2021
Vielleicht bleibt ja auch in diesem Jahr der eine oder andere Schoko-Weihnachtsmann übrig. Die Kinder der Grimmener Tafel würden sich mit Sicherheit freuen.
Vielleicht bleibt ja auch in diesem Jahr der eine oder andere Schoko-Weihnachtsmann übrig. Die Kinder der Grimmener Tafel würden sich mit Sicherheit freuen. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Vor dem Fest ist nach dem Fest. Dies gilt zumindest für die Grimmener Tafel und ist zugleich ein Aufruf an alle Menschen, die über die Weihnachtsfeiertage mal wieder zu viel einkauft haben. Viele kennen es: Die Festtage stehen vor der Tür und man kauft große Mengen von den verschiedensten Leckereien ein. Und so entwickelt sich Weihnachten häufig zu einem wahren Essmarathon.

Nach einem gemeinsamen Frühstück wartet schon die leckere Weihnachtsente, ehe es zur Kaffeezeit selbst gemachte Torten und zum Abendbrot Kartoffelsalat mit Bockwurst gibt. Die vielen Süßigkeiten, die der Bärtige mit dem roten Mantel und dem weißen Bart dann am Heiligen Abend gebracht hat, bleiben in großen Mengen häufig unberührt.

Vielleicht bleiben beim Fest ja einige Süßigkeiten übrig

Die vierte und somit finale Woche der diesjährigen OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ ist angebrochen. Noch bis zum Heiligen Abend können Sie die Tafel mit Ihrer Spende unterstützen. Aber es geht auch darum, den sozialen Verein der Stadt nach dem Fest weiterzuhelfen. Gewiss bleiben in vielen Familien auch in diesem Jahr einige Lebensmittel und vor allem Süßigkeiten über.

Und es wäre doch viel zu schade, die kostbaren und übrig gebliebenen Artikel einfach wegzutun. „Wir freuen uns immer sehr, wenn wir den Kindern auch mal ein paar Süßigkeiten mitgeben können. Und dies auch nach Weihnachten“, sagt Tafel-Chefin Susanne Taraschinski.

Denn die Tafel ist 365 Tage im Jahr für jene Menschen da, die in eine Situation geraten sind, in der das Portemonnaie bestimmt, was letztendlich auf dem Teller landen kann. „Nicht erst seit der Corona-Pandemie haben Lebensmittel nochmals einen völlig neuen Stellenwert bekommen“, sagt Taraschinski und erklärt: „Die gestiegenen Preise haben die Situation verschärft, was wir an steigenden Zahlen jener Leute festmachen können, die plötzlich auf die Tafel angewiesen sind.“

Tafel versorgt fast 1000 Leute mit Lebensmitteln

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie in diesem Jahr die Grimmener Tafel. Der Verein unterstützt fast 1000 Leute aus dem gesamten Landkreis mit Lebensmitteln. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs muss der soziale Verein aus der Trebelstadt unter anderem seine Kühlzelle erweitern.

Hier können Sie spenden

Sparkasse Vorpommern

Empfänger: Tafel Grimmen e.V.

Verwendungszweck: OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt ­Freude“

IBAN: DE 81 1505 0500 0100 1030 06

Zudem befindet sich eine Spendenbox im Vorzimmer des ­Bürgermeisters im ­Rathaus.

„Diese platzt inzwischen aus allen Nähten. Für diese Lebensmittelmengen reicht sie längst nicht mehr aus“, sagt Tafel-Chefin Susanne Taraschinski und zeigt sich angesichts der tollen Spendenbereitschaft gerührt: „Wir sind jeden Tag aufs Neue sprachlos. Mit so viel Unterstützung hätten wir nie gerechnet. Es macht uns stolz und zeigt uns, dass unsere Arbeit gewürdigt wird.“

VW-Autohaus Hückstädt spendiert 500 Euro

Das VW-Autohaus Hückstädt in Grimmen ist auch in diesem Jahr ein treuer Partner der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“. Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt das Autohaus die Tafel in der diesjährigen Vorweihnachtszeit.

Ulf Hückstädt und Thorsten Böttcher vom VW-Autohaus Hückstädt überreichten eine Spende in Höhe von 500 Euro. Quelle: OZ-Archiv/Raik Mielke

Wir bedanken uns zudem recht herzlich bei folgenden Spendern: Ilse Schmiedel (15 Euro), Hartmut und Elfi Krüger (20 Euro), Iris Hiller (30 Euro), Wolfgang und Monika Lange (20 Euro), Dieter und Marlies Scharlau (30 Euro), Heinz und Getrud Bierschenk (40 Euro), Ronald und Christa Klünder (50 Euro), Dr. Isolde Golke (50 Euro), Brigitte Müller (50 Euro), Birgit Holz (100 Euro), Hartmut Holz (100 Euro), Mitarbeiter der Grimmener Tafel (145 Euro), Sigrid Heyl (100 Euro), Dirk Wojatschke (5 Euro), Annerose Jürgens (20 Euro), Birgit Alexander (30 Euro), Horst und Christel Langschwager (30 Euro), Siegfried und Hildegard Hutschikovsky (50 Euro), sowie Waino und Ingrid Hildebrandt (50 Euro).

Von Raik Mielke