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Grimmen Grimmens Erdmännchen sind Publikums-Lieblinge
Vorpommern Grimmen Grimmens Erdmännchen sind Publikums-Lieblinge
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11:28 08.06.2019
Die Erdmännchen im Grimmener Heimattierpark buddeln sehr gerne. Quelle: Almut Jaekel
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Grimmen

Seit letztem Jahr gibt es eine komplett neue Erdmännchen-Truppe im Grimmener Heimattierpark. In der alten Gruppe verstarb leider ein Muttertier, deren Jungen dann mit der Flasche groß gezogen wurden. Irgendwann mobbten die weiblichen Jungtiere das männliche Tier aus der Gruppe. Dieser verstarb leider auch an den Folgen von Krebs, wodurch keine Paarung der Tiere untereinander mehr möglich war, da sie miteinander verwandt waren.

Die Reporter der OZelot-Lokalredaktion haben das Gehege im Grimmener Heimattierpark besucht. Heute besteht die Truppe aus zwei Männchen, zwei Weibchen und einem Jungtier. In ihrem Gehege führen die Erdmännchen ein sorgloses und entspanntes Leben und lassen sich auch gerne mal die Sonne auf den Bauch scheinen. Das Jungtier kam im März diesen Jahres auf die Welt. „Ich war schon vor der Geburt aufgeregt, da sie zum einen im Außengehege stattgefunden hat und es zu diesem Zeitpunkt immer noch Nachtfröste gab“, sagt Tierpflegerin Heide Jahn und erklärt: „Daher kommt wahrscheinlich auch der kleine ’Stummelschanz’.“ Der Nachwuchs wiegt nach der Geburt ungefähr 30 bis 40 Gramm. „Die ersten drei Wochen verbrachte es im Bau. Die Entwicklung ist mit der einer Katze zu vergleichen“, beschreibt Heide Jahn. Am Anfang sehen die Erdmännchen-Babys noch nicht sehr viel. Nach einigen Wochen geht dann aber die ausgiebige Erkundung des Geheges los. Dort wird der Nachwuchs von der Gruppe beschützt und bekommt das beste Futter hingebracht. Die komplette Truppe kümmert sich um den Nachwuchs und geht mit ihm sehr liebevoll und familiär um. „Er hatte am Hinterkopf auch eine kahle Stelle, weil jeder ihn putzen wollte. Jetzt sieht man an der Stelle nur noch einen dunklen Fellfleck“, sagt die Tierpflegerin.

Unter der Erde ist das Gehege komplett untertunnelt. Die Erdmännchen fressen kleine Säuger wie Mäuse, aber auch Insekten und Mehlwürmer. Zweimal in der Wochen gibt es einen großer Gemüse-Teller.

Lotte Ruthenberg

Anne Klähn (40) wuchs in Grimmen auf. Sie spielte einst im Grimmener Jugendblasochster. Mittlerweile lebt sie mit ihrer kleinen Familie in Greifswald. Der Grimmener Blasmusik aber ist sie treu geblieben.

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