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Grimmen Gymnasium beteiligt sich an Juniorwahl
Vorpommern Grimmen Gymnasium beteiligt sich an Juniorwahl
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07:00 03.05.2019
Wie bereits bei der U18 Wahl 2017 wird es am Grimmener Gymnasium auch zu den Europa- und Kommunalwahlen eine Aktion geben. Die Schule beteiligt sich mit einem Projekttag an den Juniorwahlen. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Kommunalwahl, Europawahl, Juniorwahl: Anlässlich der Wahlen am 26. Mai wird für die Schulen in MV erneut die „Juniorwahl“ angeboten. Mit diesem langjährig erprobten Schulprojekt werden die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch mit Wahlen vertraut gemacht, indem sie aktiv in die Vorbereitung und Durchführung des Wahlprozesses, einschließlich der Stimmabgabe, eingebunden sind.

„Wir haben uns bereits 2017 bei den U(nter) 18-Wahlen beteiligt und werden auch in diesem Jahr einen Projekttag ins Leben rufen“, sagt Susanne Fandrich. Wie die Schulsozialarbeiterin des Grimmener Gymnasiums erklärt, findet diese an der Grimmener Schule am 9. Mai statt. „Geplant ist, dass die Schüler sich in Vorbereitung der Juniorwahl mit ihren Lehrern über das Thema austauschen und informieren“, erklärt Susanne Fandrich und findet es sehr wichtig, Teil dieser bundesweiten Aktion zu sein: „An unserer Schule sind viele Schüler, die in diesem Jahr das erste Mal wählen dürfen. Solch ein Projekttag hilft, das Interesse am politischen Geschehen in der Region zu steigern. Zudem ist es quasi ein Testlauf für die richtige Wahl.“

Susanne Fandrich, Schulsozialarbeiterin am Gymnasium Grimmen und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Quelle: Almut Jaekel

Und wie eben auch bei diesen, bekommen die Schulen von der Bundeszentrale für politische Bildung alle Materialien, wie Wahlurne, Stimmzettel und Plakate zur Verfügung gestellt. „Unser Schülerrat hat sich bereiterklärt, das Prozedere zu begleiten, die Wahlkabine zu besetzen und anschließend die Stimmen auszuzählen“, freut sich die Schulsozialarbeiterin und meint: „Ich glaube das Interesse wird sehr groß sein. Bei den Kommunalwahlen geht es ja konkret um die Politik vor Ort.“

Darum gehen wir wählen:

„Ich gehe wählen, damit ich weiß, dass ich mich daran beteiligt habe und jemanden gewählt habe, der meine Interessen vertritt“, sagt Jesper Lemke. Für den 17-Jährigen ist es wichtig sein Wahlrecht wahrzunehmen, um seine eigene Zukunft mitzubestimmen.

Dem 17-jährigen Gymnasiasten Maik Lorenz findet es generell wichtig seine Stimme zu nutzen und immer wählen zu gehen. „Man muss das Recht nutzen und die Politik mitbestimmen“, sagt der Trebelstädter und meint: „Insbesondere die Kommunalwahlen sind wichtig für die Entwicklung unserer Stadt. Die Stadtvertreter bestimmen schließlich, wie sich Grimmen in den nächsten Jahren entwickelt.“

Auch für die 17-Jährige Julia Kidzun ist es die erste Wahl, an der sie aktiv teilnehmen kann. „Ich möchte, dass meine Interessen vertreten sind“, sagt die in Horst lebende Schülerin des Grimmener Gymnasiums und findet: „Demokratie kann nur funktionieren, wenn man sein Wahlrecht auch wahrnimmt.“

 „Ich lebe sehr gerne in Grimmen und möchte, dass sich die Stadt weiterhin so positiv entwickelt“, sagt Sebastian Klatt. Der 18-Jährige würde sich jedoch wünschen, dass jeder Kandidat der Kommunalwahlen zuvor ganz konkret sagt, wofür er steht. „Viele der Leute kennt man ja aus dem Stadtbild. Man will aber wissen, für welche Themen sie sich einsetzen werden“, findet er.

Ähnlich sieht es auch Caroline Schmitt: „Ganz allgemein ist es sehr wichtig, die Politik in seiner Stadt oder Gemeinde mitzubestimmen. Leider hat man das Gefühl, dass es egal ist, wen man wählt.“ Die 16-Jährige hat dieses Gefühl, weil sie über die einzelnen Kandidaten wenig weiß. „In der Zeitung standen zwar alle Kandidaten. Mich würde aber sehr interessieren, wie sie die Stadt verändern oder entwickeln wollen“, sagt die Schülerin.

„Ich will ja nicht, dass andere über meine Zukunft bestimmen“, betont Hannes Pfeil. Der 17-Jährige will seine Stimme unbedingt nutzen, um Einfluss auf das politische Geschehen vor Ort zu nehmen.

„Mir ist es wichtig zu wählen, da ich die politischen Auswirkungen mitbestimmen darf und meine Interessen durchsetzen kann“, meint die 17-jährige Shanaya Köpp.

Für viele junge Erwachsene ist die Kommunalwahlen die erste Möglichkeit politisch mitzuentscheiden.

Raik Mielke

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