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Grimmen Hommage an Udo Jürgens: Greifswalder Musiker begeistern in Hohenwieden
Vorpommern Grimmen Hommage an Udo Jürgens: Greifswalder Musiker begeistern in Hohenwieden
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05:30 26.05.2019
Letztlich kam auch der Bademantel zum Einsatz: Detlef Kloppot (r.) und Alexander Girod begeisterten die Konzert(chen)-Besucher in Hohenwieden mit ihrer Hommage an Udo Jürgens. Quelle: Anja Krüger
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Hohenwieden

Das schwarze Klavier auf der Bühne, ein weißer Bademantel an einer Garderobe, auf einem Beistelltisch eine Thermoskanne mit Tee: Eingefleischte Fans des im Dezember 2014 verstorbenen Komponisten, Pianisten und Sängers Udo Jürgens fühlten sich am Freitagabend im Konzert(chen)-Saal der SOS-Dorfgemeinschaft in Hohenwieden versetzt in eine Gegenwart mit einem der großartigsten deutschsprachigen Chansonnier.

Es war eines der anderen Konzert(chen) in Hohenwieden, wie Hans-Peter Fromm, Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft, in seiner Begrüßung deutlich machte. „Wir haben eine Umfrage gestartet, was unsere Bewohner gern mal hören möchten. Auf der Wunschliste standen viele Schlager-Größen“, erzählte er. Um es vorweg zu nehmen: Mit dem Pianisten Alexander Girod und dem Sänger Detlef Kloppot ist es den SOS-Dorf-Mitarbeitern tatsächlich gelungen, zwei großartige Musiker dem 140-köpfigen Publikum zu präsentieren. Mit ihrer Hommage an Udo Jürgens unter dem Titel „Was wirklich zählt“ begeisterten sie ihre Zuhörer. Es wurde gesungen, gelacht und so mancher Song mitgeklatscht. Andere Titel Jürgens, wie „Der gekaufte Drachen“, sorgten sogar bei dem einen oder anderen Gast für Tränen in den Augen, zumindest aber für einen Gänsehaut-Moment.

In Udo-Jürgens-Manier agierte Kloppot mit dem Publikum: Hier und da eine kurze Konversation während eines Titels, ein paar nette Gesten nebenbei. Aber weder er noch Girod, der übrigens gebürtig aus Grimmen stammt, versuchten, den großen Künstler zu kopieren. Sie präsentierten den Konzert(chen)-Besuchern vielmehr eigene Interpretationen ausgewählter Titel, angefangen bei „Jetzt oder nie“ bis hin zu „Ich war noch niemals in New York“ in ihrem rund zweistündigen Konzert. Auch aktuellere Lieder, wie „Du bist durchschaut“ sowie „Mitten im Leben“ gaben Kloppot und Girod zum Besten und wurden am Ende mit langanhaltendem Applaus bedacht.

Dabei war die Erwartungshaltung bei vielen Gästen hoch, ob die beiden Musiker ihrem Idol überhaupt nahezu das Wasser reichen können. So auch bei Christiane Latendorf. „Ich war zuvor sehr gespannt. Ich war bei einem Konzert der letzten Tournee Udo Jürgens“, erzählt sie. „Aber diese beiden Musiker haben wirklich ein tolles Konzert gegeben, ich bin total begeistert gewesen“, resümierte sie.

Anja Krüger

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