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Grimmen Dornbruchs haben sich der Kunst verschrieben
Vorpommern Grimmen Dornbruchs haben sich der Kunst verschrieben
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15:42 23.11.2018
Karin und Herbert Dornbruch aus Abtshagen laden heute zu einer kleinen Hausmesse ein. Quelle: Anja Krüger
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Abtshagen

Kleine Schneemänner aus Ton mit freundlichen Gesichtern – jeder einzigartig, Figuren aus Holz – meist abstrakt. Wer Karin und Herbert Dornbruch einen Besuch abstattet, hat jede Menge zu schauen. Das Ehepaar lebt seit einigen Jahren in Abtshagen und hat sich der Kunst verschrieben. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Obwohl beide schon in ihrer Jugend ein Faible fürs Kreative hatten, stimmt Herbert Dornbruch seiner Frau zu, wenn sie sagt: „Unser Künstlerdasein steckt noch in den Kinderschuhen.“ Vor zwei Jahren erst hat sie angefangen, aus Ton ganz unterschiedliche Figuren zu modellieren. Zuvor hat sie gemalt. Von Landschaften bis Blumen – aus der Fantasie heraus, wie sie erzählt. Aus der Fantasie heraus entstehen auch ihre Figuren. Sie arbeitet im Heizraum, hat sich dort von ihrem Mann einen Arbeitstisch stellen lassen. Gleich daneben stehen eine Töpferscheibe und ein kleiner Brennofen. „Ich hätte schon gern ein Atelier, aber das gibt unser Haus und Hof nicht her“, sagt sie. Meist gehe sie schon morgens, gegen 9 Uhr, in den Heizraum. „Oft bin ich dann so vertieft, dass ich 14 Uhr erst wieder zur Uhr schaue und dann feststelle, dass ich nichts gegessen haben“, sagt sie.

Die Zeit wie seine Frau hat Herbert Dornbruch nicht. Während für sie Anfang 2018 „die bessere Hälfte des Lebens begonnen hat“, wie die 63-Jährige sagt, ist er als freiberuflicher Handelsvertreter für Fenster und Türen beruflich noch eingebunden. „Da befinde ich mich in der Freizeit schon oft im Zwiespalt, ob ich in der Freizeit an Haus und Hof etwas mache, oder mich in meiner Werkstatt meinen Werken widme“, erzählt er. Einen Blick in seine Werkstatt gewährt er nicht. Nicht aufgeräumt, lautet die Begründung. Größtenteils arbeitet Herbert Dornburch mit Holz. „Wir haben uns aber auch schon an Speckstein, Ytong und Kalksandstein ausprobiert“, erzählt der Abtshagener, der in Grimmen aufgewachsen ist. Auch wenn Dornbruchs Werke, sowohl in der Herstellung als auch im Aussehen, ganz unterschiedlich sind, heißt es bei ihnen immer: „Unser Werk“. Jeder sei immer ein Stück weit auch an dem Werk des anderen beteiligt. Sei es mit einer Idee oder einer Zuarbeit. Wie bei den Stelen, die bei Dornbruchs Garten stehen. Auf einem Holzpfahl hocken verschiedene Charaktere – vom Mädchen, das verträumt in den Himmel schaut, bis zum Herrn mit Hut. Eine Auswahl solcher Figuren steht auch im Holzpavillon auf dem Hof der Dornbruchs. „Den haben wir aufgestellt, um unsere Werke auch präsentieren und anbieten zu können“, erzählt der 62-Jährige. Obwohl die Figuren aus Ton sind, scheinen sie aus angelaufenem Metall. „Das ist eine spezielle Farbe. Ich habe lange nach einer entsprechenden Farbe gesucht und umherexperimentiert, um das so hinzubekommen“, erzählt die gebürtige Greifswalderin. „Wir müssen beide bei unserem Schaffen noch so manche Niederlage einstecken“, erzählen beide und begründen auch so, warum sie sich als Künstler noch in den Kinderschuhen sehen.

Dass dem aber nicht so ist, davon können sich Interessierte heute überzeugen. Denn Dornbruchs laden von 14 bis 18 Uhr zu einer kleinen Hausmesse bei sich in der Hauptstraße 38 ein. Ein paar Meter weiter, in der Hauptstraße 26 lohnt sich am heutigen Nachmittag ebenfalls ein Besuch. Denn auch in Leni's Blumenkiste, dem Blumenladen von Madeleine Rahn, findet heute ab 14 Uhr ein kleiner Markt statt, bei dem Floristik und Deko rund um die Weihnachtszeit angeboten wird.

Anja Krüger

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