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Grimmen Kinderkahn wird volljährig
Vorpommern Grimmen Kinderkahn wird volljährig
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16:29 02.05.2017
Die Grimmener Kita Kinderkahn wird volljährig. Quelle: Almut Jaekel
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Grimmen

Vor 18 Jahren leiteten die Macher um die Kita Kinderkahn eine neue Ära in Grimmen ein – gestern Nachmittag feiern sie gemeinsam mit den Jungen und Mädchen, Eltern, Großeltern, Erziehern und Tagesmüttern sowie Kooperationspartnern die „Volljährigkeit“ der Kindertagesstätte in der Greifswalder Straße. Die Kita, die einst als reine Kinderkrippe entstand, war die erste in freier Trägerschaft in der Stadt.

Einen symbolischen Kahn, in dem Jungen und Mädchen Geborgenheit finden, aber auch neue Welten entdecken können, wünschten sich damals Dorothea und Heinz Wenzel, die das Konzept entwickelten und die teilweise schweren Anfänge meisterten. Mit einer großen Scheune hätte alles angefangen. 2001 schwebte per Kran ein Fertigteilhaus über die schattenspendende Linde auf dem Hof. 2007 wurde das neue Haus an der Greifswalder Straße gebaut, das über eine behindertengerechte Ausstattung verfügt. „Der Kinderkahn war von Anfang an ausgelastet“, sagte sie. Mit Krippenkindern fing es an, doch schon bald hätten die Eltern gefragt, wie es weitergehe, wenn die Kleinen der Krippe entwachsen seien. „Also bauten wir, und als Zwischenlösung mieteten wir eine gegenüber liegende Wohnung an“, sagte die Gründerin.

Jetzt seien im Kinderkahn allerdings keine Erweiterungen mehr geplant, ergänzte Claudia Siegmeier, Geschäftsführerin des Trägervereins, der Eva-Sofa gGmbH. Die Kita solle so familiär bleiben, wie sie ist. „57 Kinder – 18 Krippenkinder und 39 Kindergartenkinder – werden in vier Gruppen von insgesamt neun Erziehern umsorgt“, erzählte sie. In der integrativen Einrichtung können bis zu acht Mädchen und Jungen mit besonderem Förderbedarf betreut werden.

Wichtig ist ihr, den Gründern und den Erzieherinnen, dass das Konzept der evangelischen Einrichtung als Angebot gedacht sei. Siegmeier: „Wir wollen Werte und Normen vermitteln.“ Und sie würden sich dabei immer am Kirchenjahr orientieren, ergänzte Dorothea Wenzel, wobei alle Feste und Feiern wie Weihnachten und Ostern jeweils zuerst in den Familien und anschließend in der Einrichtung gefeiert werden würden.

Almut Jaekel

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