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Grimmen Wilde Tiere im Barockschloss
Vorpommern Grimmen Wilde Tiere im Barockschloss
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00:00 20.01.2015
Dr. Regine Breitsprecher, Axel Zirzow sowie Ursel und Gerd Grube (v.l.) bei der Austellungseröffnung. Fotos (2): Walter Scholz
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Griebenow

„Die Serengeti darf nicht sterben“lautet das Thema der ersten Ausstellung des Jahres 2015 im Barockschloss Griebenow. Zu ihrer Eröffnung am vorigen Sonntag waren über 60 Besucher gekommen. Zu sehen sind Bilder des Greifswalder Diplom-Mediziners Axel Zirzow, der viele Länder auf dem afrikanischen Kontinent bereist hat. Botswana, Namibia und Südafrika waren einige seine Ziele. In der Ausstellung sind vor allem aber Bilder aus Tansania zu sehen. So präsentiert Zirzow im Cafe des Schlosses die „Big Five“, also Elefant, Löwe, Nashorn, Giraffe und Büffel. In einem weiteren Raum sind Bilder von Tierkindern zu sehen.

„Wir stellen jedes Jahr Künstler mit ihren Malereien und Fotoarbeiten vor. Die Bilder von Axel Zirzow, die auch in seiner Praxis in Eldena gezeigt werden, haben mir gefallen. Deshalb kam die Idee, sie hier zu zeigen“, erzählt Renate Ogonowski vom Schlossverein. „Ich hätte nie gedacht, welche Dimensionen die Fotografie einmal einnehmen wird. Die Fotos sollen die Botschaft vermitteln, dass es gilt, die Tier-und Pflanzenwelt zu erhalten“, sagt Axel Zirzow. Großwildjäger hätten in den vergangenen Jahren Tansania als Jagdparadies entdeckt und innerhalb kürzester Zeit den Wildbestand dramatisch reduziert, informierte er. „Man sagt, dass die wilden Tiere gefährlich für den Menschen sind. So werden im Jahr etwa 500 Menschen durch Elefanten, 1000 durch Krokodile und 100 durch Nilpferde getötet. Aber oft nur deshalb, weil man den Lebensraum der Tiere immer mehr einengt. Andere Zahlen belegen, dass täglich 15000 Menschen durch Menschen in unsinnigen Kriegen ums Leben kommen“, berichtet Axel Zirzow. Ein weiteres Problem sei der Klimawandel. es bestehe die Gefahr, dass der Mara-Fluss im Norden der Serengeti austrocknet. „Wenn das eintritt, kommen Hunderttausende von Tieren um“, warnt der gebürtige Leipziger. Übrigens hat die Serengeti eine Fläche von 16000 Quadratkilometern, Meck-Pomm ist etwas mehr als 20000 Quadratkilometer groß.

Afrikanisches Flair verbreitete am Sonntag nicht nur die Dekoration, für die die Mitarbeiter des Schlosses gesorgt hatten, sondern auch Ulf Jacobs. Er vermittelte auf seinem Schlagzeug afrikanische Impressionen. „Tiere haben eine ganz besonderen Rhythmus, deshalb passt die Musik zur Ausstellung“, meinte der Schlagzeuglehrer in der Greifswalder Musikfabrik. Die Zuhörer gaben ihm recht, belohnten sein Spiel mit viel Beifall.

Beim Rundgang durch die Ausstellunge einen Eindruck von der Tierwelt Afrikas verschaffen. „Wunderschöne Bilder. Beeindruckend, wie nahe der Fotograf doch an die Tiere heran kam“, meint Ursel Grube aus Grimmen, die mit Ehemann Gerd nach Griebenow gekommen war. Bis zum 2. März ist die Ausstellung im Barockschloss zu sehen.



Walter Scholz

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