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Grimmen Mit Wanderschuhen nach Stoltenhagen
Vorpommern Grimmen Mit Wanderschuhen nach Stoltenhagen
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15:17 07.09.2019
Etwas mehr als 150 Schüler, Lehrer, Eltern und Großeltern der Grundschule "Friedrich Wilhelm Wander" wanderten am Freitagabend ins rund acht Kilometer entfernte Stoltenhagen. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Beinahe sprintend kommen Finja Koch (9), Irma Merkert (9) und Fabian Tischer (10) am Freitagabend auf den Sportplatz in Stoltenhagen gerannt. Sie sind die ersten, welche die acht Kilometer lange Wanderung von der Grimmener GrundschuleFriedrich Wilhelm Wander“ nach Stoltenhagen gemeistert haben. Fast zwei Stunden waren die drei Grundschüler und rund 150 weitere Teilnehmer unterwegs. Eine Tradition, die es in der Trebelstadt seit fast 20 Jahen gibt.

Eine lange Tradition hat viele Mitstreiter

Am Freitagabend startet an der Grimmener Grundschule der traditonelle Familienwandertag. „Wir haben diesen Anfang der Zweitausender ins Leben gerufen“, sagt Schulleiterin Angela Rüster. Seither heißt es einmal im Jahr die Wanderschuhe schnüren und ab zu einem Zielort der Region. „Wir waren schon in Klevenow, Kaschow, auf dem Grimmener Stock-Car-Gelände oder in Quitzin“, zählt Angela Rüster auf und erklärt: „Es ist gar nicht so einfach immer ein Ausflugsziel zu finden. In diesem Jahr hat sich die Stoltenhäger Agrar Produktions- und Handels GmbH bereit erklärt, uns zu empfangen.“ Doch bevor die Grundschüler, deren Lehrer, viele Eltern und Großeltern ein erfrischendes Getränk und eine knackige Bockwurst genießen konnten, galt es die lange Fußstrecke zu meistern.

Eine der längsten Wanderungen führt die Teilnehmer nach Stoltenhagen

Der Startschuss fiel um 17 Uhr auf dem Schulhof der GrundschuleFriedrich Wilhelm Wander“. „Die heutige Tour ist eine der längsten“, bestätigt die Schulleiterin. Über den Heidebrinker Weg, geht es über einen landwirtschaftlichen Weg nach Hohenwarth und von dort aus rüber nach Stoltenhagen. „Es sind um die acht Kilometer“, informiert Angela Rüster und freut sich, dass sich auch in diesem Jahr rund 150 Teilnehmer auf den Weg machen. „Im Schnitt sind wir sogar 200 Wanderer. In diesem Jahr sind es aus den unterschiedlichsten Gründen ein paar weniger“, ist die Leiterin der städtischen Grundschule trotzdem sehr zufrieden.

Organisiert wird der Familienwandertag jedes Jahr aufs Neue durch den Schulförderverein. „Die Hintour wandern wir immer gemeinsam. Nach einer Stärkung und kleinen Aktivitäten vor Ort werden wir dann von zwei großen Bussen zurückgefahren“, beschreibt Angela Rüster.

Unterwegs gab es interessante Information zur Rinderhaltung

Bei perfektem Wetter meisterte die große Gruppe dann Kilometer um Kilometer. Einen kleinen Zwischenstopp gab es nahe Hohenwarth. Dort bekamen die Wanderer einige interessante Informationen über die Rinderhaltung der Stoltenhäger Agrar Produktions- und Handels GmbH. „Wir haben die Rinder sogar gesehen. Aber sie waren etwas entfernt auf dem Feld“, beschreibt Finja Koch. Die Neunjährige hat sichtlich Spaß an der Wanderung. Mit ihrer Freundin Irma Merkert und Kumpel Fabian Tischer führt sie die Gruppe an. Nach fast zwei Stunden traf das Trio und wenig später alle anderen Wanderer in Stoltenhagen ein. „Mir hat es super viel Spaß gemacht. Ich könnte die Strecke auch noch zurückwandern“, sagt Irma Merkert.

Manch anderer Teilnehmer war hingegen froh, dass es zurück in die Trebelstadt gemütlich mit dem Bus ging. „Das war schon eine ordentliche Strecke. Ich finde es klasse, dass die Schule diesen Familienwandertag macht und sich fast alle Schüler und Eltern beteiligen“, sagt Teilnehmer Sebastian Schultz.

Von Raik Mielke

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