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Grimmen Mit dem Förster auf Wildkräutersuche
Vorpommern Grimmen Mit dem Förster auf Wildkräutersuche
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17:36 02.05.2017
Jörg Ludwig und Christine Wähner gemeinsam mit den Fäsekower Kita-Kindern auf Kräutersuche im Stubbendorfer Forst. Quelle: Peter Franke
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Stubbendorf

Anton erklärt: „Der Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit, weil es dann schön warm ist.“ Und Laura ist sicher: „Der Herbst ist schön, da kann man in die Blätter reinspringen.“ – „Meine Lieblingsjahreszeit ist der Frühling“, verrät Förster Jörg Ludwig. Max, Pepe, Anton, Leni, Laura und Pia sind gemeinsam mit Christine Wähner, Leiterin der Fäsekower Kita „Zwergenland“, wieder einmal Gäste im Stubbendorfer Forst (Vorpommern-Rügen). Waldschule steht auf dem Tagesplan, wie alle 14 Tage für die Zwergenland-Hortkinder. Schulvorbereitend. Beginnend im September und immer für ein ganzes Jahr. „Auch bei Schnee und Frost“, sagt Jörg Ludwig.

Am Abschluss eines solchen Jahres legen die Kinder jeweils eine kleine Waldprüfung ab. „Man merkt dann schon, dass was haften bleibt“, freut sich Jörg Ludwig. „Heute wollen wir Kräuterquark machen“, stimmt der Förster die Kinder ein. Dann geht es in den Wald, zum Wildkräuter sammeln. Die Kinder haben Lupen mitgebracht. „Weil sie den Frühling entdecken wollen“, erklärt Christine Wähner. Nach Brennnessel, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch soll nun gesucht werden. „Wir sammeln nicht irgendwelche Kräuter, denn es gibt auch giftige“, warnt der Förster.

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Mit der Ausbeute aus dem Wald geht es nach einer halben Stunde in die von Kaminofen gemütlich beheizte Hütte am Rastplatz. Dort wird das grüne Sammelgut kleingehäckselt. Jörg Ludwig packt Quark und dunkles Körnerbrot aus und steuert noch ein Bärlauchpesto bei. Schließlich dürfen die Lütten das Ergebnis ihrer Sammelei verkosten.

Pepes Sache ist der Kräuterquark nicht. Leni ist anderer Meinung: „Das ist lecker“, sagt die Sechsjährige. „Den Kindern macht die Waldschule immer sehr viel Spaß“, weiß Christine Wähner. Das Thema für das nächste Treffen im Forst steht auch schon fest. Dann geht es um das Bestimmen von Bäumen.

Peter Franke

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