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Grimmen Hochufertreppe in Stahlbrode wieder offen
Vorpommern Grimmen Hochufertreppe in Stahlbrode wieder offen
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19:57 17.05.2019
Der Vereinsvorsitzende Helmut Rabsch (v.l.), Anke Gehrt von der Baufirma, Nicolaus Fehmel vom Büro Umweltplan, Bürgermeister Helmut Krüger und Jens Küster aus dem Amt Miltzow auf einer der neuen Treppen am Stahlbroder Hochufer. Quelle: Almut Jaekel
Stahlbrode

Es hat lange gedauert seit der Zerstörung der Hochufertreppen in Stahlbrode ab 2016, aber jetzt können Einheimische, Bungalowbesitzer und Gäste wieder ungehindert vom Hochufer aus den Strand erreichen: Die drei Treppen sind gebaut, installiert, bei der Bauabnahme als technisch absolut einwandfrei befunden worden und seit Freitagvormittag offiziell eröffnet.

Helmut Rabsch, Vorsitzender des Bungalowsiedlungs-Vereins "Rügenblick" (r.) und Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger (CDU) bei der offiziellen Eröffnung der drei Hochufertreppen in Stahlbrode. Quelle: Almut Jaekel

Die Stürme im Herbst 2016 und Sturmtief Axel im Januar 2017 hatte auch in dem kleinen Fischerdorf am Strelasund so stark gewütet, dass die Hochufertreppen direkt an der Bungalowsiedlung „Rügenblick“ total unterspült und nicht mehr nutzbar waren. Der Strandzugang in diesem Abschnitt war nicht mehr möglich.  Wanderwege am Strelasund waren gesperrt worden.

Als die Landesregierung finanzielle Hilfsmittel in Aussicht stellte, um die Sturmschäden zu beseitigen, wurde Helmut Rabsch, Vorsitzender des Vereins „Rügenblick“ hellhörig und machte sich auf ins zuständige Verwaltungsamt Miltzow, zu dem die Gemeinde Sundhagen gehört.

„Wir haben auf Antrag der Gemeinde auch Geld bekommen, allerdings nicht aus dien Küstenschutz-Mitteln, sondern das Gros in Höhe von 119139 Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) über das Wirtschaftsministerium und weitere 15136 Euro als Sonderbedarfszuweisung aus dem Schweriner Innenministerium“, sagte am Freitagvormittag Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger vor Ort. Bei Gesamtkosten von 207187 Euro bleibt so für die Gemeinde Sundhagen eine Eigenbeteiligung von 73000 Euro. Krüger: „Der Versuch, die Sonderbedarfszuweisung aufzustocken, war leider bisher nicht erfolgreich.“

Die Treppen sind am Hochufer fast sechs Meter tief gegründet, am Strand sind es zwischen drei und vier Meter.

Helmut Krüger und Einwohner am Stahlbroder Strand bei der Einweihung der Hochufertreppen. Quelle: Almut Jaekel

Sehr emotional wurde die Einweihung, als Helmut Krüger daran erinnerte, dass es der Sohn von Helmut Rabsch war, der die ersten Planungen als Bauamtsleiter ins Rollen brachte, der inzwischen aber verstorben ist. Helmut Rabsch selbst dankte tief gerührt Gemeinde, Amt, Planern und den beiden Baubetrieben Gehrt in Ahrendsee und Holger Roock in Bremerhagen. „Besonders schön ist es, dass beide Betriebe aus unserer Gemeinde kommen“, sagte er und versprach, nicht nur die direkte Umgebung der der drei neuen Treppen durch die Vereinsmitglieder zu pflegen, sondern auch dafür zu sorgen, dass künftig kein Abfall mehr einfach die Böschung herunter gekippt wird.

Einer, der die Bungalowsiedlung 1976 mitgegründet hat und auch dabei war, als die ursprünglichen Treppen – damals kostenlos für die Gemeinde vom Erdölbetrieb – gebaut wurden, ist Herbert Medrow. „Das ist eine feine Sache, dass wir jetzt diese Treppen wieder haben“, sagt er. Und wichtig ist ihm, dass das Geld für den Bau in der Region geblieben ist. „Der Neubau war dringend notwendig, denn die Treppen sind auch vor der totalen Zerstörung immer wieder unterspült gewesen. Wir haben den Untergrund dann immer wieder aufgefüllt“, sagte er vor Ort.

Auch Petra und Uwe Wasner, die bei Halle zu Hause sind, in Stahlbrode aber ebenfalls einen Bungalow haben, freuen sich: „Wir nutzen die Treppen oft, wenn wir in Stahlbrode sind.“

Almut Jaekel

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