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Grimmen Neue Abfrage beim Notruf 112 in Vorpommern-Rügen
Vorpommern Grimmen Neue Abfrage beim Notruf 112 in Vorpommern-Rügen
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13:24 31.07.2019
Ein Blick in die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen. Quelle: Jens-Uwe Berndt/Archiv
Stralsund

Die Integrierte Rettungsleitstelle in Stralsund führt ab dem 1. August eine neue Struktur in der Abfrage ein: Wer die 112 wählt, wird ab dann vom Disponenten begrüßt mit den Worten: „Notruf Feuerwehr – Rettungsdienst. Wo ist der Notfallort?“ Diese Information ist in der Situation zunächst die wichtigste, da in der Leitstelle sofort geguckt werden kann, welche Rettungskräfte den kürzesten Anfahrtsweg hätten, ob sie verfügbar wären und falls nicht, wer dann infrage käme. Von der Stralsunder Rettungsleitstelle werden 114 Feuerwehren und 24 Rettungswachen in einem 3207 Quadratkilometer großen Gebiet koordiniert.

„Vielen Menschen sind aus einem Erste-Hilfe-Kurs noch die 5 W-Fragen bekannt“, sagt Heike Carstensen von der Pressestelle des Landkreises. Die 5 W-Fragen sind: 1. Wo? 2. Was? 3. Wie viele? 4. Welche Verletzungen? 5. Warten auf Rückfragen? „Wer allerdings schon in einer Notfallsituation war, der weiß, wie schwierig es ist, an die richtigen Fragen beziehungsweise an deren Beantwortung zu denken.“

Eine Struktur für alle Notrufe

Um vom Anrufer alle wichtigen Informationen innerhalb kurzer Zeit zu erhalten, würden sämtliche Notrufe ab kommenden Donnerstag nach der gleichen Struktur in der Integrierten Rettungsleitstelle in Stralsund abgefragt, so Carstensen. Dabei übernehme der Mitarbeiter der Leitstelle die Gesprächsführung. Er werde den Anrufer im weiteren Verlauf unter anderem zum Namen, Notfallgeschehen sowie zur telefonischen Erreichbarkeit befragen.

Im Vergleich zur bisherigen Abfrage würden teilweise mehr Fragen gestellt. Carstensen: „Dies führt aber trotzdem zu einer verbesserten Bearbeitung der Notfälle. Bereits während des Gesprächs können durch die Disponenten Rettungskräfte entsandt werden. Ebenso bietet der Disponent dem Anrufer weitere Hilfe- und Verhaltenshinweise an. Diese reicht von einfacher Erste-Hilfe bis zur Hilfestellung bei einer Reanimation.“

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