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Nordvorpommern Schloss Divitz gehen Fördermittel verloren
Vorpommern Grimmen Nordvorpommern Schloss Divitz gehen Fördermittel verloren
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00:00 15.03.2014
Das Divitzer Wasserschloss ist in einem beklagenswerten Zustand. Vor allem das Dach muss dringend saniert werden. Quelle: Hannes Ewert
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Divitz

Eigentlich sollten für das Divitzer Wasserschloss bald bessere Zeiten anbrechen. Knapp 1,1 Millionen Euro Fördergelder vom Land standen für den einstigen Prachtbau in Aussicht. Das Geld gibt es jedoch erst, wenn der Landkreis Vorpommern-Rügen und die Gemeinde das Herrenhaus auch gekauft haben. Daran scheint es jedoch derzeit zu scheitern.

„Die Frist für die zugesagten Fördermittel läuft Ende März ab. Es gibt aber Probleme mit dem Grundbuch, die bis dahin nicht gelöst werden können. Damit ist das Projekt für diesen Förderzeitraum nicht mehr zu schaffen. Das tut uns weh, aber wir müssen uns hier absichern“, sagt Landkreis-Sprecher Olaf Manzke. Hintergrund: Der Kauf des vom steten Verfall gezeichneten Wasserschlosses durch den Landkreis und die Gemeinde Divitz-Spoldershagen ist seit November 2013 beschlossene Sache. Zumindest auf dem Papier. Das Gebäude — vor allem das Dach — ist in schlechtem Zustand und muss dringend erneuert werden. Die Gesamtkosten für die Notsicherung werden mit etwa 1,22 Millionen Euro veranschlagt. 120 000 Euro davon trägt der Kreis Vorpommern-Rügen. Rund 1,108 Millionen Euro sollten vom Land in Form von Fördermitteln kommen.

„Wir brauchen ein sauberes Grundbuch von den jetzigen Eigentümern, es sind derzeit aber immer noch Einträge vorhanden“, sagt Manzke. Im Klartext bedeutet das: Bevor der Landkreis das Schloss kauft, will er sicher gehen, dass nicht irgendwann Dritte Ansprüche auf das Objekt erheben.

Der Divitzer Bürgermeister Christian Haß hat die Hoffnung allerdings nicht aufgegeben, dass es in den nächsten drei Wochen etwas werden kann. „Die Zeit ist doch noch nicht abgelaufen. Wir hoffen, dass es bis Monatsende etwas wird“, betont der 65-Jährige.

Gekauft werden sollte das Schloss für 20 000 Euro. Pläne von Gemeinde und Kreis gehen dahin, Gebäude sowie umliegende Grundstücke anschließend per Pachtvertrag dem Förderverein „Kulturgüter Wasserburg Divitz“ zur Bewirtschaftung zu übergeben. Der hatte sich im Juli 2013 gegründet und engagiert sich für den Erhalt des Schlosses. Die Einnahmen sollen zu 90 Prozent an den Kreis und 10 Prozent an die Gemeinde fließen. Virginie Wolfram



OZ

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