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Nordvorpommern Straßenbau dauert zwei Wochen länger
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00:00 22.08.2013
Franzburg

Die Aufregung, die es um den Straßen- und Wegebau rund um die Franzburger Schlosskirche noch vor einigen Wochen gegeben hat, scheint sich gelegt zu haben. Zumindest konnte man dies den Worten von Bürgermeister Mathias Blümel (SPD) auf der letzten Stadtvertretersitzung so entnehmen.

„Wir haben die Problematiken abgearbeitet“, sagte er. „Momentan lässt sich nichts Negatives von der Baustelle berichten.“

Am 9. Juli hatte es im Franzburger Vereinshaus eine Anwohnerversammlung gegeben, auf der sowohl der Planer Jörg Gothow wie auch Bürgermeister Mathias Blümel Rede und Antwort standen. Beschwerden hatte es vor allem deshalb gegeben, weil Schwerlaster mehrfach durch die kleinen Gassen gedonnert waren. Die Anwohner hatten Angst wegen der Stabilität ihrer Häuser bekommen. Auf der Versammlung wurden dann Maßnahmen besprochen und Kompromisse festgelegt.

Rund um die Schlosskirche herrschte auch diese Woche mächtiges Gewusel. Der Baufortschritt ist unverkennbar. Ein Teil der Schlossstraße ist bereits mit neuem Kopfsteinpflaster versehen. Auch an der Straße Am Kirchplatz gehen die Pflasterarbeiten in die letzte Runde.

Was die Bauzeit betrifft, wird allerdings der 26. September als Bauende nicht zu halten sein, erklärte Blümel. Er rechnet mit einer Verzögerung von etwa zwei Wochen. Mehr aber nicht. Offenbar gibt es Gerüchte in der Kleinstadt, die eine längere Bauzeit als bis Anfang Oktober zum Inhalt haben. „Das sei aber kein Thema“, betonte Blümel. Die eingetretene Verzögerung begründete er vor allem mit Problemen, die es bereits im Bauanlauf gegeben hatte.

Zu den Kosten erklärte der Bürgermeister, dass diese sich nach wie vor in einem überschaubaren Rahmen hielten. Sie werden geringfügig höher ausfallen, informierte Blümel und erklärte, dass einige vorhandene, sogenannte Germanenborde an einer dafür vorgesehenen Fläche nicht ausgereicht hätten. Deshalb mussten nachträglich neue bestellt werden. Ebenso gab es seitens der Denkmalpflege kleine Veränderungen an anderen Stellen, die ebenfalls zusätzliche Kosten verursacht haben, meinte Blümel.

Die Sanierung der Straßen und Wege rund um die Schlosskirche wird im Rahmen der Städtebauförderung durchgeführt. 400 000 Euro sind vorgesehen. Mit 230 000 Euro wird die Baumaßnahme gefördert.

Reinhard Amler

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