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Grimmen OZ-Kolumne aus Grimmen: Schlimmer Finger
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OZ-Kolumne aus Grimmen: Schlimmer Finger

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16:00 12.01.2022
Das Zeigen des sogenannten Stinkefingers kann auch strafrechtliche Konsequenzen haben. (Symbolfoto)
Das Zeigen des sogenannten Stinkefingers kann auch strafrechtliche Konsequenzen haben. (Symbolfoto) Quelle: Jens Büttner/dpa
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Grimmen

Unter allen Fingern, die unsere Hände hergeben, haben zwei eine starke Ausdruckskraft. An jeder Hand steht einer zur Verfügung – gemeint ist der Mittelfinger. Einzeln ausgestreckt, signalisiert der zentrale und längste Finger kein positives Feedback. Im Fall der 22-Jährigen aus Grimmer, die in voller Pracht ihren „Stinkefinger“ für den einst Angebeteten zückte, ist die Botschaft eindeutig.

Verharmlost ausgedrückt zum Beispiel: Du kannst mich mal oder liebe dich selbst. Diese obszöne Geste kann sogar als Beleidigung strafrechtlich geahndet werden. Doch sollte man es nicht zu ernst nehmen, wie die Herrschaften im Radio, wo die Mitte der Arbeitswoche damit in Verbindung gebracht und an jedem Mittelfinger-Mittwoch besungen wird.

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Auch der Daumen hat etwas zu sagen, wenn auch in einem fröhlicheren Ton. Zeigt er nach oben, kann er wortlos als Überbringer einer guten Nachricht oder eines Lobes dienen. Aber auch der flexible Dicke kann anders. Denn nach unten zeigend, deutet auch der Daumen auf nichts Gutes.

Von ca