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Grimmen Ab Frühjahr wird gebaut
Vorpommern Grimmen Ab Frühjahr wird gebaut
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09:00 31.01.2019
An der Kreuzung in Griebenow queren die Radfahrer künftig die B 109. Quelle: Anja Krüger
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Griebenow

Das lange Warten auf den Radweg zwischen Griebenow und Greifswald entlang der Bundesstraße 109 scheint ein Ende zu haben. Zumindest für den Abschnitt in der Gemeinde Süderholz. Wie Manfred Borowy vom zuständigen Straßenbauamt Stralsund mitteilt, ist der Baustart für das Frühjahr geplant. „Dieses Jahres“, fügt er hinzu.

Nicht unbegründet. Denn lange währt die Planung seitens des Straßenbauamtes und zeitgleich auch der Kampf der Einwohner der an der B 109 liegenden Orte, wie Griebenow und Levenhagen. Hauptsächlich seien es Grundstücksfragen gewesen, die zu Verzögerungen geführt haben. „Und auch der Alleenerlass des Landes machte eine Umplanung nötig“, informiert Borowy.

Gebaut wird der Radweg nun straßenbegleitend südlich entlang der Landesstraße 26 ab der Abfahrt nach Groß Bisdorf bis nach Griebenow - also aus Richtung Groß Bisdorf kommend rechts der Straße. An der Kreuzung in Griebenow wechselt der Verlauf dann auf die nördliche Seite. Auf insgesamt 3422 Metern verläuft der Radweg künftig durch die Gemeinde Süderholz bis zur Ortsumgehung von Levenhagen. Ab dort ist dann das Straßenbauamt Neustrelitz zuständig. Auch dieses hat bereits den Baustart angekündigt – für Juni 2019. Auf dem Abschnitt im Landkreis Vorpommern-Greifswald war der Erwerb der Grundstücke für den Radweg lange schwierig. Große Eigentümer von Flächen, wie die Uni Greifswald, wollten nicht das nötige Land verkaufen, auf dem die Trasse verlaufen soll. Eine Einigung wurde aber letztlich gefunden (die OZ berichtete).

Gesäumt von Bäumen

3422 Meter ist der Radweg lang, den das Straßenbauamt Stralsund zwischen Groß Bisdorf und der Ortsumgehung Levenhagen ab dem Frühjahr bauen lässt.

Der Radweg verläuft zwischen Groß Bisdorf und Griebenow südlich der Straße, ab Griebenow nördlich der Straße.

Insgesamt sind in dem Streckenabschnitt 410 Neupflanzungen von Bäumen vorgesehen.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich nach erster Kostenaufstellung auf rund 1,9 Millionen Euro. Jedoch wird seitens des Straßenbauamtes von einer Kostenerhöhung in noch unbekannter Höhe ausgegangen.

„Auch die Grunderwerbsfragen in unserem Zuständigkeitsbereich sind geklärt“, berichtet Borowy. Nun werde Baurecht geschaffen und gleichzeitig die Ausschreibungen vorbereitet. Erst dann könne Borowy auch sagen, wie teuer der Bau des Radweges wird. Ursprünglich rechnete man seitens des Straßenbauamtes mit Gesamtkosten rund 1,9 Millionen Euro. „Aber wir gehen von einer Preissteigerung in noch unbekannter Größenordnung aus“, sagt Borowy.

Viele Jahre wurde für diesen Radweg gekämpft, teilweise mit Demonstrationen. Und das nicht nur im Süderholzer Streckenverlauf, sondern auch in der Nachbargemeinde. Denn eins ist klar, und das schon seit Jahren: Wer mit dem Rad von Griebenow nach Greifswald oder andersherum fährt, lebt gefährlich. Nicht nur die Pedalritter sehen das so, sondern auch das Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern, das im Jahr 2014 einen Radverkehrsplan veröffentlichte. Darin heißt es für den gesamten geplanten Trassenverlauf: „Der Streckenabschnitt liegt im Tourismusentwicklungsraum … und ist Teil des regional bedeutsamen Radroutennetzes.“ Zudem wird dort festgehalten, dass die Verkehrsstärke einen deutlich überdurchschnittlichen Wert aufweist.

Die Karte zeigt den Verlauf des Radweges im Zuständigkeitsbereich des Straßenbauamtes Stralsund Quelle: Straßenbauamt Stralsund

Anja Krüger

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