Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grimmen Schnelle setzt auf saures Grünzeug
Vorpommern Grimmen Schnelle setzt auf saures Grünzeug
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:27 11.09.2015
Der Innovative: Olaf Schnelle experimentiert gern beim Fermentieren. Hier mit Gelbe Bete und Knollenfenchel (rechts) sowie Tomaten, Zwiebeln, Basilikum und Chili (links). Im Vordergrund steht ein Glas fermentierten Ketchups.
Der Innovative: Olaf Schnelle experimentiert gern beim Fermentieren. Hier mit Gelbe Bete und Knollenfenchel (rechts) sowie Tomaten, Zwiebeln, Basilikum und Chili (links). Im Vordergrund steht ein Glas fermentierten Ketchups. Quelle: Peter Franke
Anzeige
Dorow

Jetzt wird’s sauer. Ein „Zentrum für Gemüsefermentation im Trebeltal“ will Olaf Schnelle (50) in Dorow (Vorpommern-Rügen) aufbauen. Die Idee ist wohl gut angekommen, denn von den geschätzten 435 000 Euro Gesamtkosten kommen 200 000 Euro Zuschuss aus dem Fördertopf des Programms „Land(auf)Schwung“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Zum Verarbeiten will der gelernte Gartenbauingenieur Gemüse aus eigener Gärtnerei verwenden, aber bei Bedarf auch aus anderen Gärtnereien in MV beziehen. „Gesunde, rohe, vegetarische Lebensmittel – der Markt ist reif dafür“, ist sich Unternehmer Schnelle sicher. Vermarkten wolle er die Produkte via Internet und über ausgewählte Lebensmittelhändler.

Als fermentierte Produkte kenne man in Deutschland eigentlich nur Sauerkraut und saure Gurken, weiß Schnelle. Und die Westfalen essen saure Bohnen. "Aber auch Karotten, Rote Bete, Pastinaken, Knollenfenchel und Tomaten lassen sich verarbeiten“, erklärt Olaf Schnelle.



Peter Franke