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Grimmen „So eine Krankheit wünscht man niemandem“
Vorpommern Grimmen „So eine Krankheit wünscht man niemandem“
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00:00 31.05.2017
Ministerpräsident Erwin Sellering bei einem Besuch bei der Arbeiterwohlfahrt in Grimmen im vorigen Jahr, hier im Gespräch mit Leiterin Elfriede Marder. Quelle: Foto: Raik Mielke
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Grimmen

Die schwere Krankheit und der Rücktritt des Ministerpräsidenten machen die Menschen der Region betroffen. Michel-Friedrich Schiefler, Leiter des SPD-Bürgerbüros in Grimmen: „Ich finde das persönlich sehr schlimm. Vor sechs Jahren war Erwin Sellering der Grund dafür, dass ich in die SPD eingetreten bin. Ich wünsche ihm gute Genesung, zumal er ja auch noch ein kleines Kind hat.“ Antje Kieschnick, Leiterin der Grundschule Brandshagen: „Ich kann Erwin Sellerings Entscheidung nachvollziehen. Es ist eine sehr private Sache, wenn es um die Gesundheit geht, und man muss die Entscheidung respektieren. Was die Zukunft angeht, denke ich, dass nun wieder viel Bewegung in die Politik kommt. Ich hoffe aber auch, dass nicht wieder alles komplett umgekrempelt und das Rad neu erfunden wird und so die Arbeit Sellerings auch gewürdigt wird.“

Rücktritt des Ministerpräsidenten löst Betroffenheit in Nordvorpommern aus

Benno Rüster (CDU), Bürgermeister Grimmens: „Wenn er schwer erkrankt ist, wünsche ich Herrn Sellering das Beste, was man ihm wünschen kann – dass er Genesung erfährt.“

Wolfgang Behl, Sachbearbeiter im Forstamt Poggendorf: „Ich habe Verständnis für Sellerings Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen. Mit Manuela Schwesig als mögliche Nachfolgerin kann ich gut leben. Sie hat Ausstrahlung und Charisma. Außerdem sehe ich keine wirklichen Alternativen – weder bei den Grünen noch in der CDU.“ Helmut Krüger (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Sundhagen: „Wenn ein Mensch krank ist, dann ist solch ein Rücktritt nur ein konsequenter Schritt. Deshalb ist er richtig und auch nachvollziehbar.“ Ulrich Schomann (80) aus Grimmen: „So eine Krankheit wünscht man niemandem. Ich wünsche ihm alles Gute. Was viele Leute in MV Sellering hoch anrechnen, ist die Tatsache, dass er die guten Beziehungen zu Russland auf wirtschaftlicher Ebene aufrecht erhalten hat.“ Igor Hein (Wählergruppe), Bürgermeister der Gemeinde Wendisch Baggendorf: „Er hat das Land ein Stück weiter gebracht.“ Eine solche Diagnose vom Arzt wünsche er niemandem und Herrn Sellering alles Gute.

OZ

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