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Grimmen Spannende Reise in die Bundeshauptstadt
Vorpommern Grimmen Spannende Reise in die Bundeshauptstadt
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07:00 25.01.2019
Samantha Kadow und Michelle Schulz ( auf dem Stuhl) im Museum der Illusionen.
Samantha Kadow und Michelle Schulz ( auf dem Stuhl) im Museum der Illusionen. Quelle: Florian Krey
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Grimmen/Berlin

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. So oder so ähnlich lautete das Motto für einen Teil der Neuntklässer des Gymnasiums Grimmen. Nach einer zirka vierstündiger Zugfahrt stand erst einmal das Check-In in der Jugendherberge Berlin Ostkreuz an. Nachdem die Koffer ausgepackt und die Betten bezogen wurden, gingen die Schüler zum Brandenburger Tor, um eine Stadtführung zu machen.

„Holocaust-Mahnmal regt zum Nachdenken an“

Dort besuchten die Gymnasiasten nicht nur den Pariser Platz, sondern auch das Holocaust-Mahnmal und viele weitere Sehenswürdigkeiten. „Das Mahnmal war atemberaubend. Was da geschaffen wurde, regt einen wirklich zum Nachdenken an“, resümierte der 15-jährige Ole Tietz. Am zweiten Tag hieß es dann: Auf zum Bundestag! „Man bekommt ja alles nur aus dem TV mit. Natürlich hat man eine Vorstellung, wie es dort aussieht, aber wie groß der Bundestag dann in Wirklichkeit ist, kann man sich nur schwer vorstellen“, zeigte sich die 15-jährige Michelle Schulz beeindruckt. Denn tatsächlich ist der Bundestag inklusive der Kuppel 40 Meter hoch. Nach den üblichen Sicherheitskontrollen wurde den Schülerinnen und Schülern dann das Gebäude einmal näher gezeigt und man bekam einige interessante Informationen. Auch ein Besuch der Kuppel des Bundetages und eine Führung durch das Paul-Löbe-Haus gehörten dazu. „Das hat großen Spaß gemacht, auch wenn es ein wenig anstrengend war. Die Aussicht aus den hohen Gebäuden war einfach toll!“, fasste Samantha Kadow den Tag treffend zusammen.

Illusionen faszinierten die Gymnasiasten

Am Mittwoch stand dann der Besuch des Museums der Illusionen an. Dort konnte man vieles ausprobieren und sich überraschen lassen. „Wie man manchmal verwirrt wurde war schon ein bisschen gruselig, aber auch spannend. Ich würde auf jeden Fall nochmal herkommen“, zeigte sich Sarah Wittig zufrieden. Den restlichen Tag konnten die jungen Grimmener dann in der Landeshauptstadt shoppen, essen und auch noch andere Sehenswürdigkeiten besuchen. „Es war auch schön mal selbst etwas unternehmen zu können“, sagte Mary Jane Günthel.

„Der Bunker weckte ein beklemmendes Gefühl“

Am letzten Tag der Klassenfahrt ging es in den Story Bunker von Berlin. „Dass zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs solche Bedingungen in einem Bunker herrschten, ist erschreckend. Man kann sich nur wünschen, dass so etwas nie mehr passiert“, meinte Ole Tietz. Den Gymnasiasten wurde nämlich die Geschichte des Bunkers während des Krieges beleuchtet. Vor allem der Fakt, dass 210 Personen sechs Tage lang stehen mussten, schockierte die Neuntklässler. Am Nachmittag wurde sich dann nochmal ordentlich im Berlin Dungeon gegruselt. Dort erlebte man eine Zeitreise durch die Geschichte von Berlin, die nur so von Schockern gespickt war. „Ich glaube, dass ich mich noch nie so sehr erschrocken habe wie hier. Aber anderes war auch echt lustig dargestellt und man hat zusammen mit den anderen viel gelacht“, resümierte Samantha Kadow die gruselige Zeitreise. „Das muss man mal erlebt haben. Mir hat es echt großen Spaß gemacht“, zeigte sich Michelle Schulz begeistert.

Florian Krey