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Grimmen Elmenhorster Wehr spendet 500 Euro
Vorpommern Grimmen Elmenhorster Wehr spendet 500 Euro
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15:36 28.01.2019
Dirk Roloff (l.) von der Feuerwehr Elmenhorst und Wehrführer Helmut Penz überreichten Antonia Lukas 500 Euro für die Deutsche Knochenmarkspende.
Dirk Roloff (l.) von der Feuerwehr Elmenhorst und Wehrführer Helmut Penz überreichten Antonia Lukas 500 Euro für die Deutsche Knochenmarkspende. Quelle: Rudi Wendorf
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Elmenhorst

Zu den mehr als 600 Spendern, die sich am Sonntag bei der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) in Stralsund registrieren ließen, gehören auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Elmenhorst. Auslöser für die groß angelegte Typisierungsaktion ist die Leukämie-Erkrankung des 26-jährigen Feuerwehrmanns Daniel Ahrends.

Da die Elmenhorster Lebensretter jedoch zum Teil seit Jahren registriert sind und sie trotzdem etwas Gutes tun wollten, unterstützen sie die DKMS nun auch finanziell durch eine Spende. Adrien Prehn von der Feuerwehr Elmenhorst nahm dafür die Fäden in die Hand und stellte die Aktion auf die Beine. 500 Euro kamen in den vergangenen Wochen zusammen. Bereits beim Tannenbaum-Verbrennen sammelten sie unter dem Motto „Daniel sucht einen Helden“ Geld in ihrer umgebauten Feuerlöscher-Spardose, die sie am Sonntag Antonia Lukas von der DKMS überreichten. „Die Typisierung kostet Geld. Und wir wollen zeigen, dass wir zusammen stark sind und uns unterstützen“, sagt Wehrführer Helmut Penz.

Doch die Kameraden wollen auch noch auf etwas anderes hinweisen: „Wir wollen auf politische Missstände hinweisen“, sagt Penz. Schon lange leiden die Ehrenamtlichen darunter, dass ihre kleine Gemeindefeuerwehr komplett ohne finanzielle Unterstützung und Fördermittel auskommen muss, während größere Wehren Unterstützung erfahren. Sämtliche Unkosten müssen aus dem Haushalt der Gemeindekasse bezahlt werden. „Und wir zeigen jetzt, dass wir trotzdem Geld für einen guten Zweck übrig haben.“ Die Missstände in der Politik seien für eine kleine Gemeinde kaum zu stemmen, sagt Penz. Ihm tun vor allem die Kameraden leid, die darunter leiden müssen. „4000 Stunden ihrer Freizeit haben alle 25 im vergangenen Jahr für die Feuerwehr geopfert –aber die Ungerechtigkeit bleibt.“   

Carolin Riemer

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