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Grimmen Ein neues Lied für Grimmen
Vorpommern Grimmen Ein neues Lied für Grimmen
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14:09 12.06.2019
Andrea Kunath setzt die Sängerinnen und Sänger des Stadtchores gekonnt für ihre neue Webseite in Szene. Quelle: E-Mail-OZ-Lokalredaktion-GMN
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Grimmen

Fotoshooting vor dem Wasserturm: Fast alle der knapp 40 Sängerinnen und Sänger des Stadtchores stehen bei mehr als 30 Grad Celsius auf der Treppe vor dem Grimmener Wahrzeichen. Die Bilder, die Fotografin Andrea Kunath heute schießt, sind unkonventionell und frisch und drücken auch optisch aus, dass sich in den vergangenen Monaten vieles änderte.

Der Stadtchor ist im 21. Jahrhundert angekommen

Im Oktober des vergangenen Jahres übernahm Anke Krey aus Kreutzmannshagen die Leitung des Stadtchores. Seitdem gewann er nicht nur sieben neue Mitglieder. Die Musikerin und Journalistin probte ein neues Programm mit modernen Liedern ein, sie verwandelte die singende Truppe in einen gemeinnützigen Verein, der für private Spenden nun auch Quittungen ausstellen darf und führte eine Webseite im Internet ein. Der Stadtchor ist im 21. Jahrhundert angekommen. Das hätte sich vor einem Jahr wohl niemand träumen lassen. Damals befürchteten die Sänger, dass der Chor sich auflösen muss, denn die bisherige Leiterin Christel Marx zog sich aus Altersgründen zurück und eine neue Chefin, die unentgeltlich viel Zeit investiert, war nur sehr schwer zu finden. Doch dann kam Anke Krey. „Sie ist unsere Beste“, sagt Chor-Mitglied Monika Gaebelein (76).

Die bunten Tücher der Frauen flattern im Sommerwind. „Und jetzt singen und dabei das Lächeln nicht vergessen“, wünscht sich Fotografin Andrea Kunath. Anke Krey schwingt den Taktstock. Die Fotos sollen auf der neuen Webseite erscheinen. Auf ihr können sich die Besucher auch über kommende Auftritte informieren. Der größte der kommenden Monate ist der Auftritt beim Landeschorfest in Wismar. Am 28. September reisen die Damen und Herren dafür in die Hansestadt.

Ein Lied für Grimmen

Doch vorher, am Sonnabend den 29. Juni, steht noch eine große Premiere im Grimmener Gymnasium an. Anke Krey leitet nämlich nicht nur den Chor und sorgt bei ihren Sängern für gute Laune, sie schrieb auch ein Lied über Grimmen. In einem Treffen mit Bürgermeister Benno Rüster informierte sich die gebürtige Thüringerin eingehend über die Stadt. „Er erzählte mir, was Grimmen ausmacht und gab mir eine dicke Chronik über die Stadtgeschichte“, erzählt sie. Nun ist das Lied fertig und lässt in seinen sieben Strophen nichts aus, was die Menschen an ihrer Heimatstadt lieben. Zur Melodie von „Lebt denn der alte Holzmichl noch“ besingen die Männer und Frauen den Wasserturm, den Tierpark am Schwanenteich, die drei Stadttore, das Heimatmuseum, die Marienkirche und das Kulturhaus. „Hast du Benzin im Blut, findest du bestimmt den Hexenkessel gut. Zum Stock-Car-Rennen ziehn selbst Leute aus Berlin. Und auch im Technikpark sind Motoren stark“, heißt es beispielsweise. Am liebsten hätten sie das Lied auch beim Parkfest vorgetragen. „Aber leider ist das Programm schon so ausgefüllt, dass für uns kein Platz mehr war“, sagt Anke Krey nicht ohne Bedauern.

Die Sängerinnen und Sänger positionieren sich jetzt auf der Wiese vor dem Wasserturm. Fotografin Andrea Kunath klettert auf einen Hügel und fotografiert die Herrschaften aus einem anderen Blickwinkel. „Das werden tolle Bilder“, ist sich Heike Wincek sicher und Jörn Tartzsch (75) versucht zu motivieren: „Wir freuen uns immer über neue Mitglieder und sind eine richtig dufte Truppe.“ Vor allem über tiefe Stimmlagen würde Anke Krey sich freuen. „Bei uns muss auch keiner Noten lesen können oder vorsingen. Wir singen aus purer Freude!“

Andrea Kunath setzt die Sängerinnen und Sänger des Stadtchores gekonnt für ihre neue Webseite in Szene. Quelle: Carolin Riemer

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