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Grimmen Grimmener Stadtchor fährt zum Chorfest MV nach Wismar
Vorpommern Grimmen Grimmener Stadtchor fährt zum Chorfest MV nach Wismar
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08:27 13.08.2019
Der Stadtchor Grimmen, hier auf der Treppe vor dem Wasserturm der Trebelstadt,  beginnt in dieser Woche mit den Proben für das Landeschorfest 2019, das im September in Wismar stattfindet. Quelle: Andrea Kunath
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Grimmen

„Psst, bitte Ruhe.“ Anke Krey hebt den Taktstock. Die Mitglieder des Grimmener Stadtchores stimmen an. Wenn sie morgen dem Taktstock ihrer Chorleiterin folgen, geht es um Großes, um Werbung für die Trebelstadt auf großer Bühne. Die wird Ende September in Wismar aufgebaut sein – für das große Treffen zahlreicher Chöre aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. „Wir werden dabei sein. Der Stadtchor wird zum diesjährigen Landes-Chorfest fahren, zu dem Chorverband und Heimatverband M-V gemeinsam für den 28. September nach Wismar einladen“, kündigt Anke Krey an. „Dort wollen wir unser Grimmen natürlich würdig vertreten und präsentieren.“

Die neue Grimmen-Hymne im Gepäck

Um diesen Vorsatz umsetzen zu können, beginnt der Stadtchor in dieser Woche mit den Proben für das große Treffen in Wismar. Was nimmt er mit? „In erster Linie eine große Portion Schwung und gute Laune“, sagt Anke Krey. Dafür sei aber keine große Anstrengung notwendig. „Denn frei nach unserem Motto, dass Singen glücklich macht, haben die Sängerinnen und Sänger immer gute Laune und gehen sie mit Schwung neue Aufgaben an.“

Die sehen ab dieser Woche das Einstudieren des Programms für das Landes-Chorfest vor. „Wir werden in Wismar für einen Besuch unserer Trebelstadt werben – ihre historischen Stadttore, aber auch die Stock-Car-Rennen im Hexenkessel besingen“, kündigt die Ensemble-Leiterin für Wismar eine „Erstaufführung“ an. „Wir haben unser neues Grimmen-Lied im Gepäck, das der Chor beim großen Treffen in der Hansestadt anstimmen wird.“

Das Lied, dessen Text Anke Krey selbst verfasst hat, nach der Melodie des Gassenhauers „Lebt denn der alte Holzmichel noch“, erlebte in Grimmen zum Ende des vergangenen Schuljahres seine Premiere. Erstmals wurde es in aller Öffentlichkeit im Gymnasium angestimmt. „Das kam gut an“, erinnert sich Anke Krey. Zwar sei der „Holzmichel“ nicht unbedingt regionaltypisch. „Aber die eingängige und bekannte Melodie verleitet zum Mitsingen. Ich hoffe, dass auch in Wismar viele mit einstimmen“, formuliert die Chorchefin, die in Kreuzmannshagen wohnt.

Auf der Suche nach Tenor- und Bass-Stimmen

Der Wunsch zeichnet Anke Krey – beim Blick auf das Ensemble – aber auch eine Sorgenfalte auf die Stirn. „Uns fehlen die Männer.“ Verstärkung sei zwar in allen Stimmlagen willkommen, wirbt die Chorchefin für das Mitsingen. „Vor allem aber die Männerstimmen – ob Tenor, Bariton oder Bass – sind momentan sehr dünn besetzt und Verstärkung sehr willkommen.“

Aktuell gehören nur drei Männer dem Ensemble an. „Eine Aufnahmeprüfung muss niemand absolvieren“, unterstreicht sie. Neue Mitstreiter müssen weder Vorsingen noch Noten lesen können. „Es geht um die Freude am Singen“, beton Anke Krey. Vorkenntnisse seien nicht notwendig. Die Neuen müssen weder Noten lesen können, noch vorsingen. Auch diejenigen, die aufgrund der Arbeit nicht jede Woche an den Proben teilnehmen können, seien beim Stadtchor gern gesehen. „Auf Schichtarbeit ist das Ensemble eingestellt, und in den Proben wird darauf Rücksicht genommen.“

Die Sängerinnen und Sänger treffen sich immer mittwochs 18.30 Uhr im Chorprobenraum in der ehemaligen Erich-Weinert-Schule, hinter dem Kulturhaus „Treffpunkt Europas“. „Wer Lust hat, im Chor mitzusingen, kann gern direkt zur Probe kommen“, lädt die Chorchefin ein und verweist an Ensemblemitglied Monika Gaebelein. „Wer Fragen hat, kann sich an sie wenden.“ Telefonisch ist Monika Gaebelein unter der Rufnummer 038326 / 2757 zu erreichen.

Probenwochenende auf Burg Stagard geplant

„Psst, bitte Ruhe.“ Wenn Anke Krey den Taktstock hebt, dankt sie nicht nur an den bevorstehenden Höhepunkt – das Landes-Chorfest in Wismar. „Ich habe auch schon die Advents- und Weihnachtszeit im Blick, in der unser Ensemble wieder mehrere Konzerte geben wird.“ Um die gut vorzubereiten, sei ein intensives Probenwochenende geplant, kündigt sie an. „Das wird im Oktober in Burg Stargard stattfinden.“ Dort soll von Freitag bis Sonntag geübt werden, damit die neuen Lieder auch perfekt sitzen, wenn sie bei den Advents- und Weihnachtskonzerte angestimmt werden.

Vor den Chormitgliedern wird dann nicht nur Anke Krey den Taktstock heben. „Für diese Proben bekomme ich Unterstützung“, freut sich die Chorchefin. „Eine erfahrene Sängerin des Berliner Rundfunkchores wird mir zur Seite stehen.“ Sie heißt Kristina Mäkimattila-Hasleder, die gegenwärtig als Gesangslehrerin an der Musikschule in Neubrandenburg tätig ist.

Doch zunächst hebt sich der Taktstock zur Vorbereitung des Landes-Chorfestes. „Stimmt an – das neue Grimmen-Lied.“

Von Udo Burwitz

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