Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grimmen Vier Grimmener sind Landesmeister
Vorpommern Grimmen Vier Grimmener sind Landesmeister
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 23.01.2018
Anzeige
Greifswald/Grimmen

Kämpferisch und selbstbewusst präsentieren sich die Judoka des KSV Grimmen bei den Landeseinzelmeisterschaften in Greifswald. Dort traten am Wochenende Kampfsportler aus ganz MV in den Altersklassen U 18, U 21 und der U 15 an.

Den Start machten am Sonnabend die Sportler der U 18. Hier gingen in der stark besetzten Klasse bis 66 kg Lenard Walther und Max Rehben ins Rennen. Beide starteten mit einem Auftaktsieg. Lenard Walther legte ein zweites mal nach und setzte bis ins Halbfinale durch. Dort verlor er seinen Kampf. Auch im Duell um Platz drei war der Trebelstädter unterlegen. Die letzte Chance für ihn, um sich noch für die Nordostdeutsche Meisterschaft zu qualifizieren, war ein Sieg im Kampf um Platz fünf. Verletzt und niedergeschlagen nahm er all seine Kräfte zusammen und kämpfte sich trotz körperlicher Einschränkungen zum Sieg.

Vereinskollege Max Rehben rutschte in die Trostrunde ab und verlor auch dort. Am Ende reichte es nur für Platz sieben.

Besser lief es bei Philipp Dassow (bis 55kg) und Sten Rabsch (bis 60 kg). Beide kämpften in ihren Gruppen gut mit und Philipp zeigte, dass er trotz seines jungen Alters ein ernstzunehmender Gegner ist. Am Ende landete er auf Rang fünf. Sten Rabsch konnte sich bis ins Finale durchsetzten. Dort musste er eine Niederlage hinnehmen und erhielt Silber.

Auf dritten Plätzen landeten Cora Löhrke, Sara Weihe und Marie Reich. Den Abschluss der Altersklasse U 18 machte Tia Scheerat (bis 70 kg). Obwohl sie nicht in Bestform war, setzte sich die Sportlerin im Finale durch und holte sich die Goldmedaille. Einen ersten Platz gab es auch für Eileen Schellong in der Klasse bis 44kg, in der sie kampflos blieb.

Im Anschluss folgten die Kämpfe der Altersklasse U 21. Hier ging Gold an Nele Ziesemer (bis 70 kg) und Felix Leopold Fischer (+100kg). Zwei zweite Plätze erreichten Nadine Vogt (bis 63 kg) und Paul Päplow (bis 81kg), der sich einem Sportschüler aus Schwerin geschlagen geben musste. „Auch wenn ich nicht den Titel holen konnte, freue ich mich über die Medaille“, sagte Paul Päplow. „Und bei den Nordostdeutschen Meisterschaften werden die Karten dann neu gemischt“, blickt er voraus. Weiterhin platzierten sich Marc Elsner auf Rang drei und Alex Meier (beide bis 66kg) auf Rang sechs.

Am Sonntag durften dann die jüngeren Judoka ihr Können unter Beweis stellen. In der Klasse U 15 schickte der KSV Grimmen fünf Athleten ins Rennen. Darunter Mathis Hanf und Lion Strübing in der Klasse bis 34kg, sowie Samrawit Fwti bis 36kg und Clara Groth bis 57kg. Letztere setzte sich zwar bis ins Halbfinale durch. Dort unterlag sie jedoch und wurde Dritte.

Die anderen drei Judoka durften erstmalig in einer höheren Altersklasse starten. Samrawit und Mathis schafften es, sich jeweils auf Platz drei vorzukämpfen. Auch Lion Strübing holte Bronze – und das, nachdem er sich im vorletzten Kampf am Fuß verletzt hatte. „Mit Mathis und Lion bin ich besonders zufrieden, denn sie haben sich sogar gegen ältere Athleten durchsetzen können“, lobte Trainer Ralf Päplow.

Insgesamt standen die Sportler des KSV Grimmen 15-mal auf dem Siegerpodest. Viele der Athleten konnten sich in Greifswald schon für die Nordostdeutschen Meisterschaften im Februar qualifizieren.

„Jeweils die ersten Fünf jeder Alters- und Gewichtsklasse haben ein Ticket gelöst“, erklärt Päplow.

Hannes Päplow

5 Erlebnis-Dörfer hat Robert Dahl bisher erbauen lassen. Sie sind das ganze Jahr über in Rövershagen bei Rostock, in Zirkow auf Rügen, in Koserow auf Usedom, ...

23.01.2018

Meterdicke Wände sollten Anklamer schützen / Oft drehten die Bomber aber ab

23.01.2018

In Greifswald kam es zu zwei Übergriffen

23.01.2018