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Grimmen Vorpommern-Rügen setzt weiter auf mobile Impfangebote
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Vorpommern-Rügen setzt weiter auf mobile Impfangebote

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07:00 06.10.2021
In der freiwilligen Feuerwehr in Grimmen haben sich im Durchschnitt 20 Personen pro Tag impfen lassen.
In der freiwilligen Feuerwehr in Grimmen haben sich im Durchschnitt 20 Personen pro Tag impfen lassen. Quelle: Sven Hoppe
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Grimmen

Nach zwei Wochen Impfaktion in der freiwilligen Feuerwehr in Grimmen zieht das Team weiter. Im Schnitt haben sich knapp 20 Personen pro Tag einen Piks gegen das Coronavirus abgeholt. Bis auf Weiteres verfolgt der Landkreis die Strategie des mobilen Impfens und steuert auch im Monat Oktober Gemeinden und Dörfer, sowie öffentliche Einrichtungen an, wie zum Beispiel die Grundschule in Grammendorf am Mittwoch, den 6. Oktober, von 10 bis 15 Uhr.

Das Corona-Impfangebot des Landkreises hat sich in der vergangenen Zeit verändert. Aus Schließungen von Außenstellen und des Impfzentrums in Stralsund sind ein Impfstützpunkt und ein wechselndes mobiles Impfangebot geworden. „Momentan zeichnet es sich so ab, dass auf den Dörfern mit vergleichbarer Teilnahme gerechnet wird und so lange das Angebot angenommen wird, gestaltet sich dementsprechend auch die Planung der Teams“, berichtet Sandra Lehmann, Sprecherin des Landkreises Vorpommern-Rügen.

Besonders gut wird die Impfmöglichkeit im Strelapark angenommen. Ursache und Gründe dafür könnten nicht konkret benannt werden. Jedoch ist die terminlose und spontane Alternative ein Pluspunkt, der auch im Impfstützpunkt in Stralsund die Bereitwilligkeit erleichtert. „Ein deutlicher Anstieg ist bei den Drittimpfungen zu erkennen. Innerhalb des letzten Monats lag die Statistik des Landkreises in der ersten Woche im einstelligen Bereich. In der letzten Woche kletterte die Zahl der Drittimpfungen dann bis über 550“, so Lehmann weiter.

Das Infektionsgeschehen verzeichnet laut Angaben des Landkreises momentan keine größeren Ausreißer. „Vereinzelt treten Fälle auf, die sich jedoch nicht an expliziten Stellen oder lokalen Punkten häufen, sondern sich über das Gebiet des Landkreises verteilen. Darunter unter anderem auch an Schulen und Betrieben, aber bisher nicht in größerem Ausmaß“, erklärt die Sprecherin.

Von ca