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Grimmen Zauberlehrlinge in Grimmen gesucht
Vorpommern Grimmen Zauberlehrlinge in Grimmen gesucht
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15:08 30.09.2019
Sarah Magdalena Hartmann, Tochter von Hansi Hartmann, beherrscht das Feuer. Quelle: Hansi Hartmann
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Grimmen

Feuer schlucken, zaubern lernen und über Glasscherben laufen: Wer schon immer mit solchen Künsten auf einer Party im Freundeskreis auffallen wollte, hat jetzt die Möglichkeit dazu. In der kommenden Woche findet eine Zauber- und Fakirschule in Grimmen statt. Es sind noch sechs Plätze frei.

Die magischen Künste werden in der Alten Bäckerei in Grimmen unterrichtet, mindest zehn Jahre alt sollten die wissbegierigen Menschen sein. „Es ist nämlich auch alles ein bisschen gefährlich“, sagt Zauber-Lehrmeister Hansi Hartmann vom „Circus Tutti“ aus Grimmen. Doch mit ihm und Zauberer Ulf Schumacher aus Brandenburg hält sich das Risiko in Grenzen. Die magischen Tricks werden eben von Profis unterrichtet, Hansi Hartmann hat Erfahrung mit dem Feuer und sagt: „Es handelt sich immer um ein Drittel Physik, ein Drittel Konzentration und dann bleibt nur noch ein drittel Restrisiko.“ Na, wenn das nicht spannend klingt.

Zauberschule statt Urlaub mit Thomas Cook

Wie springt man unversehrt über ein brennendes Seil, dreht Fackeln und Stäbe und lässt Bälle verschwinden? Wie kann Ulf Ben Batschy der Magische, der im normalen Leben als Tischler arbeitet, aus einem Seil plötzlich zwei machen, und sie dann vor den Augen der Zuschauer wieder zusammen fügen? All diese Fragen werden am Ende der Herbstferien nur die Zauberschüler beantworten können. Und die reisen zum Teil weit, um an der Aktion der „Evangelische Jugend Rügen“ teilnehmen zu können. Nur zwei der bisher sechs Teilnehmer kommen aus Grimmen. Die anderen kommen aus Waren an der Müritz und aus Halle. Zwei Jugendliche hatten eigentlich ihre Herbstferien in der Ferne verbringen wollen, buchten einen Urlaub bei Thomas Cook, doch nach der Pleite der Fluggesellschaft landen sie nun nicht im Süden, sondern – wie von Zauberhand –in Grimmen.

Zauberlehrlinge sollten sich schnell anmelden

Die Kinder und Jugendlichen (das Alter wurde von Hansi Hartmann augenzwinkernd zwischen zehn und 150 Jahre festgelegt) schlafen eine Woche lang auf einem Matratzenlager auf dem Jugendboden. Das Mittag serviert das sozialdiakonische Zentrum und auf der Bühne im Garten der Alten Bäckerei errichtet Hartmann eine Bühne für seine Schüler. Beide Lehrer stehen den Zauber- und Fakierschülern rund um die Uhr für Fragen zur Seite. Sie können also viel lernen und auch Geräte bauen, die für die Tricks benötigt werden.

Anmelden sollten sich die Zauberlehrlinge besser sofort. Wer zuerst komme, mahle eben auch zuerst. Nur auf eines müssen sie verzichten: Das Feuer spucken. Das ist dann sogar Profi-Feuerbändiger Hansi Hartmann zu gefährlich für seine Schüler. „Wenn sich der Wind dreht, kann das schnell zu Verbrennungen führen.“ Erst vor wenigen Tagen erlebte Hartmann die Unbändigkeit des Feuers am eigenen Leibe. Sein Bart ist seitdem etwas kürzer.

Am Freitag, 11. Oktober um 18 Uhr, wird es dann eine große Abschlussshow geben. Eltern, Freunde und Verwandte seien dann natürlich herzlich eingeladen. Was wäre ein Magier auch ohne sein Publikum? Anmeldungen über 038326/ 467640 oder per Mail circustutti@freenet.de

Ulf Ben Batschy der Magische studiert mit den Kindern die Zauberei. Bara Herrmanns Kopf war bei der spaßigen Aufführung die Kugel des Hütchenspielers. Quelle: Hansi Hartmann

Von Carolin Riemer

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