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Ribnitz-Damgarten Pläne für Schulneubau vorgestellt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Pläne für Schulneubau vorgestellt
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17:29 24.01.2019
Das Schulgebäude der Dahlien-Grundschule in Bad Sülze ist marode. Bis Ende 2020 soll auf dem Gelände der Ersatzneubau stehen. Quelle: Robert Niemeyer
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Bad Sülze

Im Amtsausschuss des Amtes Recknitz-Trebeltal sind in dieser Woche die Pläne für die neue Grundschule in Bad Sülze vorgestellt worden. Gleichzeitig machten die Ausschussmitglieder den Weg für die weiteren Schritte frei und vergaben die Aufträge für die Detailplanung des Neubaus. Das Planungsbüro aib Bauplanung Nord aus Rostock, das unter anderem bereits in Marlow den Erweiterungsbau der Grundschule geplant hatte, erhielt den Auftrag für das gesamte Gebäude. Die Außenanlagen werden von der Schweriner Firma Steinhausen & Justi Landschaftsarchitekten GmbH geplant.

Ziel ist es laut Anke Haß, leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Recknitz-Trebeltal, die Unterlagen im Mai beim Landkreis Vorpommern-Rügen und beim Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes einzureichen. Der Landkreis erteilt die Baugenehmigung, der BBL prüft, ob die Planungen den Förderrichtlinien entsprechen. „Wir hoffen, dass wir die Baugenehmigung bis Mitte Juli bekommen“, sagt Anke Haß. Spätestens im Oktober sollen die Bauarbeiten beginnen, bis November 2020 soll die Schule fertiggestellt sein. „Das ist ein sportlicher Zeitplan“, weiß auch Haß. Doch die Zeit drängt, denn bis Ende 2020 müssen auch die Fördermittel für das Vorhaben abgerechnet sein. Haß: „Aber ich bin zuversichtlich.“

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Das neue Gebäude soll in L-Form auf dem Schulgelände errichtet werden, und zwar zwischen der bestehenden Schule und der Sporthalle. Während der Bauarbeiten könne so der Altbau bis zur Fertigstellung und zum Umzug der Schüler weiter genutzt. Erst dann erfolgt der Abriss.

So könnte die neue Grundschule in Bad Sülze laut den ersten Entwürfen aussehen. Oben die Südwestfassade, unten die Nordostfassade mit dem Haupteingang. Quelle: Robert Niemeyer

Die neue Schule wird zweigeschossig mit Flachdach. 120 Kinder können dann hier unterrichtet werden. Die Räume sind laut Planerin Ramona Haisch links und rechts der Gänge angeordnet. Die Schule bekommt zudem ein großes Foyer mit angeschlossener Aula bzw. Mensa. „Um Flächen zu sparen, sind einige Räume doppelt nutzbar, also als Klassen- oder als Fachraum“, sagte Haisch während der Vorstellung der Pläne im Amtsausschuss. Der Hort ist ebenfalls im Gebäude integriert. 66 Mädchen und Jungen können hier betreut werden. Betreiber des Hortes ist der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Das Gebäude wird zudem barrierefrei sein, erhält dafür unter anderem auch einen Aufzug im Treppenhaus. „Wir müssen die Inklusion berücksichtigen“, sagte Hendrik-Eckhard Haß vom Planungsbüro.

„Eine gute Sache. Wir sind mit der Planung sehr zufrieden“, sagte Bad Sülzes Bürgermeisterin Dr. Doris Schmutzer. Im Vorfeld seien laut Anke Haß Lehrer, Erzieher und Eltern mit ins Boot geholt worden, um den Entwurf abzustimmen. „Es wurden viele Varianten diskutiert. Das ist ein Ergebnis, das breite Zustimmung findet“, so Haß.

Nun gelte es vor allem, den Kostenrahmen einzuhalten. „Wir bauen eine moderne Schule. Wir müssen aber sparsam sein und jeden Euro umdrehen“, sagte Christine Merten vom aib Bauplanungsbüro. Die Kostenschätzung liegt bei rund 4,96 Millionen Euro. Der Großteil davon wird über Fördermittel finanziert. Aus dem sogenannten Ilerl-Topf zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung sollen rund 3,57 Millionen Euro fließen. Das sind EU-Fördermittel, die über das Landes-Umweltministerium und den Landkreis Vorpommern-Rügen an die Kommunen weitergereicht werden. Vom Innenministerium sei eine sogenannte Kofinanzierung in Höhe von einer Million Euro zugesagt worden. Übrig bleibt der Eigenanteil in Höhe von 390000 Euro, den das Amt als Träger der Grundschule trägt. Tatsächlich finanziert wird dieser Eigenanteil über eine sogenannte Investitionsumlage, die auf die von der Schule profitierenden Gemeinden verteilt wird.

Robert Niemeyer

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