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Ribnitz-Damgarten Bad Sülze: Besucher können 10 000 Dahlienstauden bestaunen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Bad Sülze: Besucher können 10 000 Dahlienstauden bestaunen
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17:46 02.09.2019
Am Sonnabend und Sonntag lädt Bad Sülze zum Dahlienfest ein. Das erlebt in diesem Jahr seine 39. Auflage. Quelle: Edwin Sternkiker
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Bad Sülze

Ein Feuerwerk der Farben und Formen erwartet die Besucher am Sonnabend und Sonntag, dem 7. und 8. September, beim Dahlienfest in Bad Sülze. Das erlebt in diesem Jahr seine 39. Auflage. Präsentiert werden im Kurpark und rund um das Salzmuseum mehr als 10 000 Dahlienstauden in über 300 verschiedenen Sorten. Ein Markenzeichen des Festes und bei den Besuchern besonders beliebt sind die aus tausenden Blütenköpfen gefertigten Dahlienplastiken. An beiden Tagen wird ein buntes Familienprogramm geboten. Am Sonntag erfolgt die Krönung der neuen Dahlienkönigin sowie die Preisverleihung für die schönste Dahlie.

Über 10 000 Dahlienstauden – viele Besucher des Timmsch’en Gartens fragen immer wieder, wie man es schafft, die vielen Dahlienknollen im Frühjahr ein- bzw. im Herbst wieder auszugraben. Dazu Stadtarbeiter Gerd Haase: „Im Mai, wenn der letzte Frost gegangen ist, gibt es in Bad Sülze ein ganzes Wochenende an dem mein Team und zahlreiche freiwillige Bürger und Bürgerinnen mit anpacken, um die vielen Beete für die Saison vorzubereiten. Anschließend lädt die Bürgermeisterin zum Dahlien-Beginn-Grillen ein.“ Und lachend fügt er hinzu. „Vielleicht kommen auch deshalb so viele Helfer.“

Dahlien brauchen über ganzen Sommer viel Pflege

„Aber das einbuddeln ist ja nicht alles“, ergänzt Kerstin Pasedag, zuständig für die Pflege der Dahlien. „Diese in Mexiko beheimatete Pflanze braucht den ganzen Sommer über viel Pflege, und das geht bei den vielen Pflanzen nur im Team mit den anderen fleißigen Mitarbeitern. Es ist eine schöne Aufgabe hier im Kurpark und im Dahliengarten“.

An den beiden Tagen des Dahlienfestes besteht auch die Möglichkeit, sich über die Veränderungen im Salzmuseum zu informieren. Das Motto hier lautet: „Das Salzmuseum goes green“. Im Frühjahr dieses Jahres haben sich die Museumsleitung und die Stadt Bad Sülze auf ein Plastikverbot im Museumsbereich verständigt. So gibt es bei Museums-Veranstaltungen weder Plastikgeschirr noch Besteck oder Strohhalme. „Diesen Auflagen unterliegen dann auch die teilnehmenden Aussteller und Händler“, macht der Museumsleiter deutlich. Darüber hinaus hat sich der Kultur- und Heimatverein, der das Salzmuseum betreibt, der Aktion „Pro Biene“ angeschlossen und hinter der Museumsscheune rund um das bestehende Bienen-Hotel eine mehrjährige Bienenweide angelegt.

Öko-Strom vom Dach der Remise

Seit einigen Wochen produziert eine auf dem Dach der Remise installierte Solaranlage Öko-Strom. Damit lassen sich bei den Stromkosten etwa 1000 Euro pro Jahr sparen. Die Anlage ist von der Bau-tech Solarenregie GmbH Bad Sülze gestiftet worden. „Wir freuen uns sehr darüber. Für uns ist das ein weiterer Beleg für die Verbundenheit Bad Sülzer Firmen mit dem Salzmuseum“, so Christian Pauli.

Museumsleiter Christian Pauli (l.) freut sich, dass die Arbeiten am Waschhaus gut vorankommen. Hier arbeitet Peter Thiel am Fachwerk. Quelle: Edwin Sternkiker

In Vorbereitung sei derzeit der Aufbau des Gradierwerkmodells, erläutert er weiter. Das Fundament sei kurz vor der Fertigstellung. Die im Winter im Bad Sülzer Stadtforst geschlagenen Bäume wurden in der Tischlerei Rehberg in Breesen bereits zu Balken verarbeitet und warten darauf, verarbeitet zu werden. Der Neubau des Modells ist notwendig, weil das alte Gradierwerk, mit dem den Besuchern die Salzgewinnung demonstriert wurde, nicht mehr zu halten war. Durch dessen Abriss verlor das Museum aber sein für die Außenwerbung so wichtiges Aushängeschild. Das bekommt das Museum nun wieder zurück. Dank Fördermittel des Landes und des europäischen Leader-Programms zur Entwicklung und Förderung ländlicher Räume.

Während es mit dem Gradierwerk noch ein bisschen dauert, steht das Fachwerk des künftigen Waschhauses bereits. Hier können dann nach dessen Fertigstellung nicht nur Waschutensilien aus früheren Zeiten beschaut, sondern es kann auch gewaschen werden wie zu Urgroßmutters Zeiten.

Von Edwin Sternkiker

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