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Ribnitz-Damgarten Barth liebt seinen Weihnachtsmarkt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Barth liebt seinen Weihnachtsmarkt
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20:09 23.12.2018
Am relativ trockenen Samstagnachmittag wurde der Marktplatz schnell zum Treffpunkt von Barthern aller Generationen. Quelle: Volker Stephan
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Barth

Das unangenehme Wetter am vergangenen Wochenende konnte die Barther nicht davon abhalten, in Scharen den diesjährigen Weihnachtsmarkt der Kleinstadt zu besuchen. Den hatte am Freitagnachmittag Bürgermeister Friedrich Carl Hellwig, assistiert vom Stadtpräsidenten Ernst Branse, eröffnet. Es war der erste größere publikumswirksame Auftritt des neuen Stadtoberhauptes nach seiner Amtseinführung Anfang Dezember.

Friedrich Carl Hellwig dankte in seiner kurzen Eröffnungsrede all jenen Mitarbeitern des Technischen Betriebes, der Stadtförsterei, der Stadtwerke und des Rathauses, die zum Aufbau und zum guten Gelingen des Volksfestes beigetragen haben. Nicht unerwähnt ließ er die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, den Heimatverein sowie die Kinder der Nobert-Schule, der Kita Wirbelwind, des Spielmannszuges und der Klette, die mit ihren Beiträgen das Programm erst so richtig weihnachtlich fit machten.

Während es sich am Freitagnachmittag nach und nach einregnete und das bis dahin zahlreiche Publikum langsam nach Hause entschwand, schienen die meisten Barther nur auf den relativ trockenen Samstagnachmittag gewartet zu haben. Der Marktplatz füllte sich zusehends mit Gästen und Schaulustigen, darunter auch Hilde Busch (71) und Dieter Burr (81). Es sei ein gelungener Weihnachtsmarkt, der allen etwas biete, so die übereinstimmende Meinung der Senioren nach dem Rundgang. „Zur gleichen Ansicht sind übrigens alle Bekannten aus unserer Generation, die wir beim Rundgang trafen, gelangt“, so Dieter Burr. „Wenn Organisatoren schon so eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen, sollte man sich als Barther zumindest durch den Besuch dafür bedanken.“

Trotz des wechselhaften Wetters zog der Barther Weihnachtsmarkt viele Menschen an.

Hilde Busch zeigte sich sehr davon überrascht und angetan, dass junge Eltern mit kleinen Kindern so zahlreich auf den Marktplatz gekommen waren. „An der Kindereisenbahn und beim Ponyreiten herrschte so gut wie immer Hochbetrieb.“

Der Andrang war auch am Fotozelt des Heimatvereins nicht gering. Vereinsvorsitzender Mario Galepp selbst betätigte den Auslöser, um die Kinder an der Seite des Barther Weihnachtsmannes auf digitale Dateien zu bannen und diese dann sofort auszudrucken. Dabei fragte der Bärtige auch schon mal nach den Weihnachtswünschen der Kleinen, so beispielsweise als Nicole Frank sich mit ihren Töchtern Merle (3) und Cheyenne (12) für ein Erinnerungsfoto ablichten ließ. Während Merle am Heiligabend auf einen Roller hofft, steht ein Longboard - ein längeres Skateboard - auf Cheyennes Wunschzettel ganz oben. „Na mal sehen, wenn die beiden artig gewesen sind, bringe ich es vielleicht vorbei“, brummelte der Weihnachtsmann in seinen weißen Bart.

In Anbetracht der Wettersituation hatte sich Weihnachtsmanndarsteller Christian Lingrön vorsichtshalber ein zweites Kostüm zugelegt, musste es dann aber doch nicht wechseln. „Am Freitagnachmittag ist meine Kleidung vom Nieselregen bloß etwas klamm geworden. Als es dann so richtig losging, stellte ich meine Rundgänge über den Marktplatz ein.“

Neben dem Fotozelt betrieb der Heimatverein auch eine der traditionellen städtischen Weihnachtsmarkthütten. In ihr boten Vereinsmitglieder wie Anne Peters (Lesekissen) und Anita Lohrmann (Barcetta-Sterne) ihre selbst gefertigte Handarbeitserzeugnisse zugunsten des Barther Kinderfestes an. Auch frühere Ausgaben der Reihe LandeBarth waren noch erhältlich, aber leider nicht mehr die Nummer 1. „Die war schon im vergangenen Jahr vergriffen, dieses Mal werden wohl die letzten Exemplare der Jahrgänge 2 und 3 weggehen“, vermutete Mario Galepp. Er zollte dem diesjährigen Barther Weihnachtsmarkt sein Lob: „Klein und gemütlich – den Barther Verhältnissen völlig angemessen. Auf größeren Weihnachtsmärkten regiert ohnehin nur der Kommerz.“

Ähnlich urteilte Organisator Heyko Mews: „Unser kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt ist wieder mal der gewollte Treffpunkt für alle Generationen. Es ist auch dieses Mal gelungen, ein repräsentatives Angebot an Ständen und Attraktionen zusammenzubekommen.“

Volker Stephan

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