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Ribnitz-Damgarten Barth plant einen verkaufsoffenen Sonntag
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Barth plant einen verkaufsoffenen Sonntag
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15:09 25.06.2019
Die Stadt plant im September in der Barther Innenstadt einen verkaufsoffenen Sonntag. Quelle: Carolin Riemer
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Barth

Die Stadt Barth plant im September einen verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt und steckt mitten in den Planungen. „Derzeit prüft das Ordnungsamt, ob unser favorisierter Termin Anfang September bei den zuständigen Behörden, unter anderem dem Straßenverkehrsamt, genehmigt wird“, erklärt die Tourismusmanagerin der Stadt, Nicole Paszehr. „Wir haben bei dem Termin darauf geachtet, dass an diesem Tag in Rostock und Stralsund kein verkaufsoffener Sonntag ist.“ Zwar gebe es noch kein grünes Licht, aber die Zeichen stünden gut. „Es gibt keinen Grund, warum wir den Termin nicht genehmigt bekommen sollten“, sagt die Tourismusmanagerin. Und auch von den Gewerbetreibenden gebe es eine positive Resonanz.

„Wir sind bei allen guten Sachen dabei. Und den verkaufsoffenen Sonntag finde ich gut“, sagt Ulrike Pohla von „Uhren und Schmuck E. Pohla“. Auch der Drogeriemarkt DM, die Barther Bücherstube und viele weitere Gewerbetreibende hätten sofort zugesagt. „Wir sind auch bereit, an diesem Tag etwas Besonderes anzubieten“, berichtet Christine Leesch von der Bücherstube. Ein Termin im September sei eine gute Wahl. „Dann ist es nicht mehr ganz so heiß, und die Leute haben wieder Lust zu bummeln und einzukaufen. Und im Sommer gibt es schon so viele Veranstaltungen an den Wochenenden“, sagt Christine Leesch. Allerdings sei es auch wichtig, dass nicht nur die Läden an diesem Tag öffnen, sondern, dass es auch ein Rahmenprogramm für die Besucher gebe.

Auch daran arbeite die Stadt bereits, sagt Nicole Paszehr. So soll die Lange Straße an diesem Tag für den Verkehr gesperrt werden, sodass die Gewerbetreibenden auch die Fläche vor ihren Geschäften nutzen können. Zudem will die Stadt eine kleine Bühne aufstellen und auch die Vereine sollen sich einbringen, und die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeit vorzustellen. „Dieser Tag soll auch ein kleines Stadtfest werden“, erklärt die Tourismusmanagerin.

Raus aus der Bäderregelung

Barth ist aus der Bäderregelung rausgeflogen. Quelle: Frank Söllner

Noch in der vergangenen Saison durften die Geschäfte in Barth an 32 Sonntagen im Jahr öffnen, denn hier galt die Bäderregelung. Genutzt wurde diese Regelung allerdings nicht. „Bis vor einigen Jahren haben wir die Bäderregelung noch ausgenutzt und sonntags geöffnet, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Aber als wir irgendwann mit dem Buchladen die Einzigen waren, haben wir sonntags nicht mehr geöffnet“, berichtet Ulrike Pohla von „Uhren und Schmuck E. Pohla“. Auch die Bücherstube in Barth hatte in der vergangenen Saison bereits sonntags geschlossen. Seit dem Inkrafttreten der neuen Bäderregelung im April dieses Jahres, bei der nicht nur die Zahl der Sonntage von 32 auf 26, sondern auch die Zahl der Orte reduziert wurde, ist Barth jetzt auch offiziell raus aus der Bäderregelung.

Doch das muss nicht so bleiben. Denn die aktuelle Bäderregelung gilt bis April 2024. „Danach sehen wir weiter“, sagt Nicole Paszehr. Denn die Tourismusmanagerin ist davon überzeugt, dass verkaufsoffene Sonntag in Zukunft in Barth wieder ein wichtiges Thema werden. Denn durch die steigende Bettenzahl in den kommenden Jahren, müsse man auch mehr Angebote für die Touristen schaffen. „Mittel- bis langfristig müssen wir für Barth die Bäderregelung zurückerkämpfen“, sagt Nicole Paszehr. Sonst würden die dann zahlreich vorhandenen Urlauber an Sonntagen zum Einkaufen in die Ostseebäder fahren, Barth ginge Umsatz verloren.

Der geplante verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr sei ein guter Testlauf. Wenn es gut laufe, könnten im kommenden Jahr weitere folgen. Derzeit prüft das Ordnungsamt noch, wie viele verkaufsoffene Sonntage auch ohne Bäderregelung genehmigt werden. „Wir haben in Barth bisher keine Erfahrungen damit“, sagt Elena Ross vom Ordnungsamt.

Mitstreiter gesucht

Im September plant die Stadt Barth einen verkaufsoffenen Sonntag mit Stadtfest und sucht hierfür noch Mitstreiter. So könnten Vereine ihre Arbeit vorstellen oder ein kleines Programm auf der Bühne präsentieren.

Interessenten können sich bei der Tourismusmanagerin Nicole Paszehr melden (Telefon: 03 82 31/37 157, E-Mail: nicole.paszehr@stadt-barth.de).

Anika Wenning

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